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Forschung |
Veränderte Produkteigenschaften, Insekten- und Virusresistenz |
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Freilandversuche |
EU 75
USA 652,
weitere in zahlreichen Ländern |
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Zulassungen |
EU: keine
USA 6, Kanada, weitere zwei Länder |
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Anbau |
1998-2002
USA, vermutlich China |
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Merkmal |
Reifeverzögerung |
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Perspektive |
In den USA sind gv-Tomaten vom Markt genommen worden. Eine
kommerzielle Nutzung neu entwickelter gv-Tomaten ist auf
längere Sicht möglich. |
Landwirtschaft
Die Wärme liebende Pflanze wird von den
Tropen bis in die gemäßigten Regionen, dort meist im Gewächshaus,
angebaut.
Die Tomate erhielt erst nach dem Ersten Weltkrieg eine
wirtschaftliche Bedeutung. Im Jahr 2004 wurden Tomaten weltweit auf ca.
5,2 Millionen Hektar angebaut. Wichtigste Anbauländer sind
China, Ägypten, Indien und die Türkei.
Verwendung
Hauptbestandteil der Tomate ist Wasser (etwa 95%), außerdem enthält
sie die Vitamin A, B1, B2, C, E, Niacin (essentielles Vitamin) sowie Mineralstoffe, besonders
Kalium, und Spurenelemente.
Die Frucht wird roh verzehrt oder
verarbeitet zu
Weltweit werden 80 Prozent der Tomatenernte industriell
verarbeitet.
Gentechnik: Ziele bei Forschung und Entwicklung
Pflanzenentwicklung
-
Reifeverzögerung.
Üblicherweise werden Tomaten geerntet, wenn sie noch nicht
ausgereift sind. Der Reifeprozess wird durch Etylenbegasung
eingeleitet. Bei gv-Tomaten ist der Abbau bestimmter Substanzen
in den Zellwänden verzögert. Dadurch können die Tomaten länger
am Strauch ausreifen und dennoch längere Lager- und
Transportzeiten überstehen.
-
Parthenokarpie
Produkteigenschaften
Veränderte Zusammensetzung der Inhaltsstoffe
Veränderung der Inhaltsstoffen in Bezug auf Geschmack,
Gesundheit und Verträglichkeit,
etwa
-
Fruchtzuckerzusammensetzung
-
Anreicherung mit Vitaminen oder sekundären
Pflanzenstoffen, die als gesundheitsfördernd angesehen werden (Anthocyane, Carotinoide,
Lycopin, Folsäure, Omega-3-Fettsäuren und
Flavonoide).
In Laborversuchen ist es
gelungen, eine Tomate gentechnisch so zu verändern, dass sie 25 mal
mehr Folsäure enthält als herkömmliche Tomaten.
Anbaueigenschaften
Resistenzen gegen Schädlinge
Resistenzen gegen Krankheitserreger
Anpassung an Klima- und Standortfaktoren
Unkrautmanagement
Nachwachsende Rohstoffe
Freilandversuche mit gv-Tomaten
| EU |
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Gesamtanzahl Anträge |
75 |
| Länder |
Italien 48, Spanien 16, Frankreich 5,
weitere in Portugal, Niederlande, Großbritannien und Griechenland. |
| Zeitraum |
1992-2003 |
| Merkmale |
veränderte Produktqualität, Virus- Insekten- und Pilzresistenz |
| Weltweit |
| USA |
ca. 652 |
| Zeitraum |
1985-2010 |
| Weitere
Länder |
Mexiko, Japan,
Kanada, Australien, Indien, China, Argentinien, Ägypten, Chile,
Guatemala, Thailand, Indonesien |
Nutzung von gv-Tomaten
| Zulassungen weltweit |
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zum Anbau |
als Lebens- /
Futtermittel |
| USA |
6 |
6 |
| Mexiko |
1 |
3 |
| Japan |
1 |
1 |
| Kanada |
|
4 |
| China |
In China soll eine Tomate zur kommerziellen Nutzung zugelassen sein.
Sichere Informationen liegen hierzu nicht vor. |
| Merkmale |
Reifeverzögerung, Insektenresistenz |
| Gezählt
werden jeweils verschiedene gv-Tomaten (Events). |
| Anbau |
| EU |
kein |
| USA |
1998
auf ca. 200.000 Hektar, seit 2002 eingestellt.
Die erste als Lebensmittel erhältliche gentechnisch veränderte Pflanze, die FlavrSavr-Tomate ("Anti-Matsch-Tomate") hat die Erwartung der Hersteller nicht erfüllt und wird heute nicht mehr angebaut. |
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Weitere Länder |
In China sollen virusresistente Tomaten angebaut
werden. Verlässliche Informationen liegen dazu jedoch nicht
vor. |
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 | Info + :
Zulassung, Anbau, Kennzeichnung |
Erläuterung zu Forschung und Entwicklung
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An der Entwicklung von Pflanzen mit den aufgeführten
Merkmalen wird bisher nur im Labor oder Gewächshaus geforscht. |
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Die Entwicklung von Pflanzen mit den aufgeführten
Merkmalen ist relativ weit fortgeschritten. Es haben bereits
Versuche mit gv-Pflanzen im Freiland stattgefunden. |
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