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Dextrine
ErläuterungDextrine ist der Oberbegriff für eine Gruppe von Stärkeabbauprodukten, deren Molekülgröße zwischen der von Stärke und Zuckern (Oligosaccharide) liegt. Sie entstehen durch enzymatische Modifikation der Stärke oder durch Einwirken von Säuren. In Wasser bilden Dextrine eine klebende, trübe und viskose Masse.
VerwendungDextrine werden als Füllstoff und Verdickungsmittel in einer Vielzahl von Produkten eingesetzt, etwa:
Cyclodextrine finden in der Lebensmittelherstellung eine besondere Verwendung. Die in Fischölen und Algenextrakten enthaltenen Omega-3-Fettsäuren werden in den ringförmigen Zuckerverbindungen chemisch verpackt. Auf diese Weise verschwindet der unangenehme Fischgeschmack und die wertvollen Fettsäuren können verschiedenen Produkten zugesetzt werden. Auch in Geruchsstopper-Sprays sind häufig Cyclodextrine enthalten. GentechnikDextrine werden aus Stärke gewonnen. Anwendungen der Gentechnik sind möglich bei pflanzlichen Stärkequellen und vor allem bei der Herstellung der Enzyme, mit denen die Stärke aufgeschlossen und modifiziert wird.
Kennzeichnung: Zutaten auf der Basis von Stärke sind kennzeichnungspflichtig, wenn sie unmittelbar aus gentechnisch veränderten Pflanzen (z.B. Mais) hergestellt werden. Ob dies auch auf Dextrine zutrifft, die in mehreren Verarbeitungsschritten aus Stärke hervorgehen, ist rechtlich nicht eindeutig geklärt. In der Praxis hat sich durchgesetzt, dass nicht gekennzeichnet wird. Enzyme werden in der Regel nicht auf der Zutatenliste angegeben. Eine Herstellung mit Hilfe von gv-Mikroorganismen ist zudem nicht kennzeichnungspflichtig.
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