Transparenz für Gentechnik bei Lebensmitteln
  Fr 10.09.2010 | 09:59 Uhr
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Inosinat

 

E 631, 632, 633 | Geschmacksverstärker
mögliche Anwendung der Gentechnik Kennzeichnung
herstellbar mit Hilfe von gv-Mikroorganismen nein

 

Erläuterung

Inosinate sind verschiedene auf Basis der InosinsäureInosinsäure hergestellte Verbindungen (Dinatriuminosinat E 631, Dikaliuminosinat E 632, Dicalciuminosinat E 633).

Verwendung

Inosinat dient als Geschmacksverstärker mit vergleichsweise großer Wirkung.

  • Einsatz vor allem in SuppenSuppen, SoßenSoßen und Würzmitteln zur Intensivierung und Abrundung des Fleischgeschmacks

Gentechnik

Inosinsäure als Ausgangsstoff der Inosinate kann mit gentechnisch veränderten Mikroorganismen hergestellt werden. Es ist jedoch im Einzelnen nicht überprüfbar, ob und in welchem Umfang dieses Verfahren kommerziell genutzt wird.

Kennzeichnung: Zusatzstoffe, die in geschlossenen Systemen mit Hilfe von gentechnisch veränderten Mikroorganismen hergestellt werden, sind nicht zu kennzeichnen. Voraussetzung ist, dass der jeweilige Zusatzstoff aufgereinigt wird und keine Mikroorganismen enthält.

Erhalten die verwendeten Mikroorganismen Nährstoffe (Substrate) aus gentechnisch veränderten Pflanzen, bleibt der Zusatzstoff ohne Kennzeichnung.

 

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03. Dezember 2004 [nach oben springen]

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