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Natamycin

E 235 | Konservierungsstoff
mögliche Anwendung der Gentechnik Kennzeichnung
herstellbar mit Hilfe von gv-Mikroorganismen nein

 

Erläuterung

Natamycin (auch: Pimaricin) hemmt die Lebensfähigkeit von Hefen und Schimmelpilzen, ist jedoch unwirksam gegen Bakterien. Natamycin wird auch als Antibiotikum zur äußerlichen Behandlung in der Tier- und Humanmedizin eingesetzt.

Verwendung

Als Konservierungsstoff

  • vor allem zur äußerlichen Behandlung der Käserinde gegen Schimmel
  • auch für getrocknete und gepökelte Würste

Gentechnik

Natamycin wird biotechnisch mit Hilfe bestimmter Bodenbakterien der Gattung Streptomyces gewonnen. Sie bilden pilzartige Kolonien und werden daher auch Strahlenpilze genannt.

  • Der Einsatz gentechnisch veränderter Mikroorganismen ist möglich. Ob und in welchem Umfang diese auch kommerziell genutzt werden, ist im Einzelnen nicht überprüfbar.

Kennzeichnung: Zusatzstoffe, die in geschlossenen Systemen mit Hilfe von gentechnisch veränderten Mikroorganismen hergestellt werden, sind nicht zu kennzeichnen. Voraussetzung ist, dass der jeweilige Zusatzstoff aufgereinigt wird und keine Mikroorganismen enthält.

Erhalten die verwendeten Mikroorganismen Nährstoffe (Substrate) aus gentechnisch veränderten Pflanzen, bleibt der Zusatzstoff ohne Kennzeichnung.

  

Lebensmittel, hergestellt mit Enzymen.

transGEN-Datenbank Enzyme: Chymosin (Käse), Xylanase (Backwaren) Amylase (Glukosesirup, Süßwaren), Protease (Fleisch- und Wurstwaren)

19. Mai 2011 [nach oben springen]

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