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Rapsöl
ErläuterungRapsöl gehört in Deutschland zu den
beliebtesten Speiseölen. Es sind Das raffinierte Rapsöl verstärkt den Eigengeschmack der Speisen und hat einen hohen Rauchpunkt von 200 Grad Celsius. Bei der Herstellung werden die Rapssamen zwischen großen Walzen zerkleinert und anschließend gepresst. Nach der Extraktion des Presskuchens wird das Öl gereinigt. Das kaltgepresste Rapsöl hingegen verfeinert vor allem kalte Gerichte mit einer frischen, nussigen Note. Bei der Pressung steigen die Temperaturen nicht über 40 Grad Celsius. Danach wird das Öl lediglich gefiltert, um den Geschmack zu erhalten. Früher war Rapsöl kaum genießbar, da die damals vorhandenen Rapssorten die bitter schmeckende Erucasäure enthielt. Erst als es gelang, an Erucasäure arme oder freie Sorten zu züchten, konnte Rapsöl in der Ernährung verwendet werden. Heute werden fast nur noch spezielle Rapssorten (00-Raps) angepflanzt, bei denen neben der Erucasäure weitere Stoffe (Glucosinolate) "herausgezüchtet" wurden. Dieser 00-Raps wird in Nordamerika Canola genannt.
VerwendungRapsöl wird in Gentechnik
Zulassung: In der EU sind Öle aus mehreren gentechnisch veränderten Rapspflanzen zugelassen. Die Einfuhr dieser Rapsöle (oder ihre Herstellung aus Raps) ist ohne Beschränkungen möglich. Kennzeichnung: Rapsöl aus gentechnisch verändertem Raps ist kennzeichnungspflichtig.
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