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Texturiertes Sojaeiweiß

mögliche Anwendung der Gentechnik Kennzeichnung
Rohstoff gv-Sojabohnen ja

 

Erläuterung

Durch maschinelle Bearbeitung unter Druck und Hitze (Extruder) bilden SojaeiweißkonzentrateSojaeiweißkonzentrate eine Faserstruktur aus und erhalten eine fleischähnliche Konsistenz.

  • Dieses zumeist aromatisierte und gefärbte Sojaerzeugnis wird auch als TVP = Textured Vegetable Protein bezeichnet. Der Proteinanteil beträgt siebzig bis neunzig Prozent.

Verwendung

Texturiertes Sojaeiweiß wird als Fleischersatz verwendet:

Gentechnik

SojabohnenSojabohnen: International gehandelte Soja-Rohstoffe stammen im Regelfall ganz oder anteilig aus gentechnisch veränderten Pflanzen. Gv-Sojabohnen werden etwa in Argentinien und den USA großflächig angebaut. Aus diesen Ländern bezieht die EU einen großen Teil der Soja-Rohstoffe.

Einige Lebensmittelunternehmen verarbeiten ausschließlich herkömmliche Soja-Rohstoffe. Eine absolute, sich über alle Verarbeitungsstufen erstreckende Trennung zwischen konventionellen und gv-Sojabohnen ist jedoch technisch nicht möglich. Auch als "gentechnikfrei" deklarierte Rohstoffe enthalten daher geringe GVO-Anteile. Diese können bis zu 0,9 Prozent betragen.

Kennzeichnung: Texturiertes Sojaeiweiß aus gentechnisch veränderten Sojabohnen ist kennzeichnungspflichtig.
Zufällige, technisch unvermeidbare GVO-Beimischungen in den Soja-Rohstoffen bis zu einem Anteil von 0,9 Prozent führen nicht zu einer Kennzeichnung der daraus erzeugten Lebensmittel.

  

Lebensmittel mit sojahaltigen Zutaten.

transGEN-Datenbank Lebensmittel: Sojasoße, Margarine, Mayonnaise, Schokoriegel

Soja, der Welttierfutterlieferant. Ohne die Einfuhr großer Mengen von Sojabohnen und -schrot wäre in Europa eine Nutztierhaltung auf dem gegenwärtigen Niveau nicht möglich. In den wichtigsten Erzeugerländern - Brasilien, Argentinien, USA - werden fast nur noch gentechnisch veränderte Sojabohnen angebaut.
19. Mai 2011 [nach oben springen]

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