Transparenz für Gentechnik bei Lebensmitteln
  Fr 03.09.2010 | 06:37 Uhr
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Zitronensäure E 330

 

E 330 | Antioxidationsmittel
mögliche Anwendung der Gentechnik Kennzeichnung
herstellbar mit Hilfe von gv-Mikroorganismen nein
Nährmedium: Rohstoff gv-Mais nein

 

Erläuterung

Zitronensäure ist in der Natur weit verbreitet. Sie kommt in vielen Früchten wie vor allem in Zitronen, aber auch in Kuhmilch vor. Sie bildet Kristalle, die in Wasser leicht löslich sind.

  • Verschiedene Natrium-, Kalium und Calciumsalze der Zitronensäure sind ebenfalls als Zusatzstoffe zugelassen. (E 331, E 332, E 333)

Verwendung

Als AntioxidationsAntioxidations- und Säuerungsmittel findet Zitronensäure eine breite Verwendung bei:

Gentechnik

Zitronensäure war der erste Zusatzstoff, der in großem Stil biotechnisch hergestellt wurde. Das klassische Verfahren nutzt die Stoffwechselleistung bestimmter Pilze (Aspergillus niger).

  • Zumindest zu Versuchszwecken sind diese Aspergillus niger-Pilze gentechnisch verändert worden, um eine höhere Ausbeute zu erzielen. Vermutlich werden diese inzwischen auch kommerziell eingesetzt.
  • Unabhängig von möglichen gentechnischen Veränderungen wachsen Zitronensäure produzierende Mikroorganismen auf Nährlösungen, die in der Regel aus Melasse (ZuckerrübenZuckerrüben) und/oder GlukoseGlukose bestehen. Glukose kann aus Maisstärke gewonnen werden. Diese kann aus gentechnisch verändertem MaisMais stammen.

Kennzeichnung: Zusatzstoffe, die in geschlossenen Systemen mit Hilfe von gentechnisch veränderten Mikroorganismen hergestellt werden, sind nicht zu kennzeichnen. Voraussetzung ist, dass der jeweilige Zusatzstoff aufgereinigt wird und keine Mikroorganismen enthält.

Erhalten die verwendeten Mikroorganismen Nährstoffe (Substrate) aus gentechnisch veränderten Pflanzen, bleibt der Zusatzstoff ohne Kennzeichnung.

 

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30. November 2005 [nach oben springen]

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