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Glucono-delta-lacton
ErläuterungGlucono-delta-lacton ist eine Verbindung (Ester) der VerwendungGlucono-delta-lacton wird zu unterschiedlichen lebensmitteltechnologischen Zwecken eingesetzt:
GentechnikGlucono-delta-lacton erhält man durch Eindampfen aus Gluconsäure. Diese wird aus Traubenzucker ( Die Umwandlung von Glukose zu Gluconsäure kann entweder mit Enzymen oder durch Fermentation mit bestimmten Schimmelpilzen erreicht werden. Wie bei allen Produkten der Stärkeverzuckerung sind auch bei Glukose verschiedene Anwendungen der Gentechnik möglich.
Kennzeichnung: Zusatzstoffe auf der Basis von Stärke sind kennzeichnungspflichtig, wenn sie unmittelbar aus gentechnisch veränderten Pflanzen (z.B. Mais) hergestellt werden. Ob dieses auch auf Glucono-delta-lacton zutrifft, die in einem mehrstufigen Umwandlungsprozess aus Stärke hervorgeht, ist rechtlich nicht eindeutig geklärt. In der Praxis hat sich durchgesetzt, dass nicht gekennzeichnet wird. Sollten am Umwandlungsprozess gentechnisch veränderte Mikroorganismen (Schimmelpilze) beteiligt sein, besteht bei dem so erzeugten Glucono-delta-lacton keine Kennzeichnungspflicht. Denn Zusatzstoffe, die in geschlossenen Systemen mit Hilfe von gentechnisch veränderten Mikroorganismen hergestellt werden, sind nicht zu kennzeichnen. Voraussetzung ist, dass der jeweilige Zusatzstoff aufgereinigt wird und keine Mikroorganismen enthält. Enzyme werden in der Regel nicht auf der Zutatenliste angegeben. Eine Herstellung mit Hilfe von gv-Mikroorganismen ist zudem nicht kennzeichnungspflichtig.
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