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Aminosäuren
Erläuterung
Aminosäuren sind die Grundbaustoffe der
Eiweiße. In den Nahrungseiweißen kommen über
20 verschiedene
Aminosäuren vor. Davon sind acht "essentiell", d.h. sie können im
Körper nicht gebildet werden und müssen daher mit der Nahrung
aufgenommen werden.
Verwendung
Neben der Verwendung in
Diätnahrung und
Nahrungsergänzungsmitteln werden Aminosäuren vor allem eingesetzt als:
Gentechnik
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Für eine Reihe von Aminosäuren sind Herstellungsverfahren mit gentechnisch veränderten Mikroorganismen bekannt. Es sind jedoch in der Regel nur wenig zuverlässige Informationen verfügbar, ob und wieweit diese Verfahren derzeit kommerziell eingesetzt werden. Marktführer bei Aminosäuren sind japanische Unternehmen. Folgende Aminosäuren können
u.a. gentechnisch hergestellt werden: Lysin, Threonin,
Phenylalanin, Methionin, Tryptophan,
Leucin, Glutaminsäure, Cystein
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Die Nährlösungen, auf denen die Mikroorganismen wachsen, können Rohstoffe aus gentechnisch veränderten Pflanzen (z.B. Sojabohnen, Raps)
enthalten.
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Einzelne Aminosäuren können durch enzymatische Modifizierung unmittelbar aus pflanzlichen Proteinen (Eiweiße) gewonnen werden. Es ist möglich, dass diese aus gentechnisch veränderten Pflanzen stammen, etwa Sojabohnen. Die eingesetzten
Enzyme können mit Hilfe gentechnisch veränderter Mikroorganismen erzeugt worden sein.
Kennzeichnung Lebensmittel: Aminosäuren werden zumeist
nicht auf der Zutatenliste geführt, da sie rechtlich nicht als Zutat
oder Zusatzstoff gelten.
Unter der Voraussetzung, dass eine Aminosäure als Zutat zu
deklarieren ist, besteht grundsätzlich eine Kennzeichnungspflicht,
Aminosäuren, die in geschlossenen Systemen mit Hilfe gentechnisch
veränderter Mikroorganismen hergestellt werden, sind nicht zu
kennzeichnen. Voraussetzung ist, dass die jeweilige
Aminosäure aufgereinigt wird und keine Mikroorganismen enthält.
Kennzeichnung Futtermittel: Aminosäuren als Bestandteile von Futtermitteln sind kennzeichnungspflichtig. Es gelten grundsätzlich die gleichen Vorschriften wie bei Lebensmitteln.
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Locker, luftig, knusprig. In
Backmischungen, wie sie etwa für Brötchen verwendet
werden, können verschiedene Zutaten enthalten sein, bei
denen eine Herstellung mit Hilfe gentechnisch veränderter
Mikroorganismen möglich ist. Ein Beispiel ist das
Backhilfsmittel Cystein - eine schwefelhaltige Aminosäure. Früher wurde es
aus Haaren oder Schweinborsten gewonnen, heute nutzt man
gentechnische Verfahren, die weitaus appetitlicher und
umweltfreundlicher sind.
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Cystein
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Gentechnik dabei? transGEN-Datenbank
Lebensmittel: Schokolade, Speiseeis, Kaffee, Süßwaren |

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Futter: Jede Menge Soja. Europa führt jährlich 35
Millionen Tonnen Sojarohstoffe ein - rechnerisch 65 kg für
jeden EU-Bürger. Ohne diese Importe wäre die europäische
Fleischproduktion auf dem derzeitigen Niveau nicht möglich. |

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Gentechnik-Überwachung. In Deutschland sind die
Bundesländer für die Lebensmittelüberwachung zuständig.
Sie kontrollieren die Einhaltung der
Gentechnik-Vorschriften. Dazu werden in jedem Jahr
mehrere Tausend Lebensmittel untersucht - vor allem solche
mit mais- oder sojahaltigen Zutaten. |
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