Lysin
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mögliche Anwendung der Gentechnik |
Kennzeichnung |
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herstellbar mit Hilfe von gv-Mikroorganismen |
nein |
Erläuterung
Lysin ist eine essentielle Aminosäure.
Im Jahr 2009 wurden weltweit 1,3 Millionen
Tonnen Lysin produziert, wobei 35 Prozent dieser Menge aus China
stammen.
Verwendung
Lysin ist als "geschmacksbeeinflussender Stoff" für Lebensmittel allgemein zugelassen (Ausnahme: Getreidemahlerzeugnisse, alkoholfreie Erfrischungsgetränke). Eine
Deklaration im Rahmen der Zutatenliste ist hier nicht erforderlich.
Gentechnik
Lysin wird in der Regel mit Mikroorganismen
hergestellt. Der Futtermittelzusatz hat
sich als Alternative zum Tiermehl etabliert.
BASF ist einer der größten Produzenten von Lysin auf der Welt.
Für die Herstellung wird das Bakterium Corynebacterium glutamicum
genutzt, deren Produktion durch ungerichtete Mutation mit
anschließender Selektion deutlich gesteigert werden konnte.
Lysin kann auch mit Hilfe von gentechnisch veränderten Mikroorganismen hergestellt werden. Es ist davon auszugehen, dass dieses Verfahren kommerziell genutzt wird.
Kennzeichnung Lebensmittel: Lysin als "geschmacksbeeinflussender
Stoff" in Lebensmitteln ist nicht
zu kennzeichnen, da es sich im rechtlichen Sinne um keine Zutat
handelt.
In Diätnahrung gilt Lysin als Zutat. Eine Kennzeichnungspflicht
besteht jedoch nicht, wenn Aminosäuren in geschlossenen Systemen mit
Hilfe gentechnisch veränderter Mikroorganismen hergestellt werden. Voraussetzung ist, dass die jeweilige
Aminosäure aufgereinigt wird und keine Mikroorganismen enthält.
Kennzeichnung Futtermittel: Aminosäuren als Bestandteile von Futtermitteln sind kennzeichnungspflichtig. Es gelten grundsätzlich die gleichen Vorschriften wie bei Lebensmitteln.
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