| |
Fläche |
Fläche GVO |
Anteil GVO |
|
Soja |
100 |
81 |
81% |
|
Baum- wolle |
30 |
24,3 |
81% |
|
Mais |
159 |
55,6 |
35% |
|
Raps |
31 |
9,3 |
30% |
Weltweite Anbauflächen in Mio. Hektar, gesamt und
gv-Sorten (Daten: ISAAA) |

Gv-Soja. Anbauflächen weltweit in Mio. ha

Gv-Mais. Anbauflächen weltweit in Mio. ha

Gv-Raps. Anbauflächen weltweit in Mio. ha

Gv-Baumwolle. Anbauflächen weltweit in Mio.
ha
(Alle Daten: ISAAA)
| USA |
69,5 |
S, M, B, R,
ZR, Alfalfa, Squash, Papaya |
|
Brasilien |
36,6 |
S, M, B |
|
Argentinien |
23,9 |
S, M, B |
|
Kanada |
11,6 |
R, M, S, ZR |
|
Indien |
10,8 |
B |
|
China |
4,0 |
B, Pappeln, Papaya, Tomaten, Sweet Pepper |
|
Paraguay |
3,4 |
S, M, B |
|
Südafrika |
2,9 |
M, S, B |
|
Pakistan |
2,8 |
B |
|
Uruguay |
1,4 |
S, M |
|
Bolivien |
1,0 |
S |
|
Philippinen |
0,8 |
M |
|
Australien |
0,7 |
B, R |
|
Burkina Faso |
0,3 |
B |
|
Myanmar |
0,3 |
B |
|
Mexiko |
0,2 |
B, S |
|
EU (acht Länder) |
>0,1 |
M |
|
Kolumbien |
<0,1 |
B |
|
Chile |
<0,1 |
M, S, R |
|
Honduras |
<0,1 |
M |
|
Ägypten |
<0,1 |
M |
|
Kuba |
<0,1 |
M |
|
Sudan |
<0,1 |
B |
|
Costa Rica |
<0,1 |
B, S |
|
Anbauflächen für gv-Pflanzen nach Ländern 2012;
Fläche in Millionen Hektar |
|
S =
Sojabohnen, M= Mais, R = Raps, B = Baumwolle, ZR =
Zuckerrüben |
Quellen: ISAAA Brief No 44-2012 (executive summary) |
|
Die nach
Flächen führenden Länder bei der landwirtschaftlichen Nutzung
von gv-Pflanzen sind
die USA (69,5
Mio. Hektar), Brasilien (36,6), Argentinien (23,9), Kanada (11,6)
und Indien (10,8). Auch in China, Paraguay, Pakistan, Südafrika, Uruguay
und Bolivien wurden gv-Pflanzen auf mehr als einer Million Hektar
angebaut.
Den größten Zuwachs in einem Land
verzeichnete Brasilien. Dort nahmen die GVO-Flächen um 6,3 auf
nunmehr 36,3 Millionen Hektar zu. Auch in Südafrika stiegen die mit
gv-Mais, Soja und Baumwolle bewirtschafteten Flächen um 0,6
Millionen Hektar an. Deutliche Rückgänge werden dagegen aus
Kolumbien, Ägypten und Rumänien gemeldet.
In zwei Ländern wurden 2012 erstmals
gv-Pflanzen ausgebracht: Der Sudan folgt Burkina Faso und begann auf 200.000 Hektar
mit schädlingsresistenter gv-Baumwolle. Kuba baute auf 3.000 Hektar
unter "kontrollierten Bedingungen" einen am CIGB-Institut in Havana
entwickelten Bt-Mais mit einer Resistenz gegen den auf der
Karibik-Insel wichtigsten Maisschädling an.
Drei europäische Länder -
Deutschland, Schweden und Polen - haben den Anbau von gv-Pflanzen
2012 eingestellt.
Die
kommerzielle Nutzung von gv-Sorten konzentriert sich weiterhin auf
Sojabohnen, Mais, Baumwolle und Raps.
-
Bei Sojabohnen stieg die Anbaufläche für gv-Soja
gegenüber 2011 von 75,4 auf 81 Millionen Hektar und damit der Anteil an der
gesamten Sojaerzeugung auf 81 Prozent. Hinter diesem deutlichen
Zuwachs steht die erneute Ausweitung der Sojaerzeugung und der
Nutzung von gv-Sorten in Brasilien. Weitere Anbauländer mit
gv-Soja sind USA, Argentinien, Kanada, Uruguay,
Bolivien, Paraguay, Chile, Mexiko, Costa Rica und Südafrika.
-
Bei Mais nahmen die mit gv-Sorten
bewirtschafteten Flächen um 4,6 auf gut 55 Millionen Hektar
zu. Gv-Mais wird hauptsächlich in den USA, Brasilien, Argentinien,
Kanada, Südafrika, Ägypten, den Philippinen und zahlreichen Ländern
vor allem in Mittel- und Südamerika sowie in Europa angebaut.
-
Bei Raps nahmen die GVO-Flächen
von 8,2 auf 9,3 Millionen
Hektar zu. Diese befinden sich überwiegend in Kanada;
weitere Anbauländer sind USA und Australien.
-
Dagegen gingen die Flächen für gv-Baumwolle
2012 um 0,4 auf 24,3 Millionen Hektar zurück. Allerdings nahm
die Baumwollproduktion im vergangenen Jahr weltweit ab, so dass GVO-Anteil
trotz geringerer Fläche dennoch leicht anstieg. Gv-Baumwolle wird weltweit in 15
Ländern genutzt. An der Spitze liegen Indien, China und
die USA. In allen drei Ländern liegt der GVO-Anteil zwischen 80
und 95 Prozent.
In den USA wurden 2012 auf 485.000 Hektar gv-Zuckerrüben
(97 Prozent) angebaut, dazu regional begrenzt gv-Zucchinis (Squash)
auf 2.000 Hektar und gv-Papayas (2.000 Hektar, 60 Prozent) auf Hawaii.
Zudem bringen die Farmer seit 2011 auf größeren Flächen herbizidresistente gv-Alfalfa (Luzerne) aus,
eine in den USA wichtige Futterpflanzen vor allem für Milchkühe. Nach 200.000 Hektar im Vorjahr soll nach
einer Umfrage unter Landwirten 2012 etwa die Hälfte des
ausgebrachten Alfalfa-Saatguts - das entspricht 4,5 von 9 Millionen Hektar -
gentechnisch verändert sein.
In China werden gv-Papayas (6.275 Hektar) und gv-Pappeln
(500 Hektar) genutzt. Zudem soll es
einen begrenzten Anbau von Paprika geben. Genauere
Angaben dazu enthält der ISAAA-Report nicht.
Mehr bei transGEN:
- Anbau gv-Pflanzen in den USA 2012
- Anbau gentechnisch veränderter
Pflanzen in der EU 2005-2012
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