Ja.. es wäre besser für Sie, wenn ich NICHT antworte.
Aber es ist Sonntag und kein Erntewetter und irgendwie macht es auch Spaß, Leute wie SIE auflaufen zu lassen.
Zitat:
Guten Abend Herr Jochen B
Ich würde jetzt gerne mit einem "Guten Morgen" antworten, aber wenn Ihr "Abend" um 2 Uhr ist, wird Ihr "Morgen" vermutlich erst um 14 Uhr sein.
Zitat:
trotz Ihrer zahlreichen Differierungen
??? meinten Sie etwa "Diffamierung"?? Wenn "JA".. dann "WO"??
Zitat:
meiner Person und der haltlosen Behauptung ich währe an Straftaten beteiligt
Vorsicht, mein Freund!! Eine geäußerte Vermutung ist keine Behauptung!
Zitat:
...Meiner Aussage das man Erdöl braucht um Stickstoff an Kunstdünger zu binden beschreiben Sie als Zitat „bullshit“. Hierzu kann ich nur sagen das ich schon in der Schule gelernt habe das man ca. einen Liter Öl braucht um ein Kilogramm Stickstoff in Kunstdünger zu binden. Wen Sie diese Aussage für falsch halten kann ich Ihnen nicht weiterhelfen.
Diese Aussage ist sachlich nicht richtig. Entweder Ihre Lehrer haben Mist erzählt oder Sie haben nicht richtig aufgepasst (was ja mal vorkommen kann, wenn man um 2 Uhr "Guten Abend" sagt). Man braucht die Energie von einem Liter Öl. Alternative Energieformen sind dadurch nicht ausgeschlossen.
Zitat:
Dieser Fakt hat im übrigen auch nichts mit einem Input/Qutput Verhältnis auf dem Acker zu tun. Wir reden hier doch von der Produktion des Düngers.
Reicht Ihre Fantasie nicht soweit, dass man Energie zur Stickstoffgewinnung vom Acker holen kann? 2,5kg Weizen ersetzen 1 Liter Heizöl, 1 Hektar Raps ersetzt 3000 Liter Heizöl und das Methan von einem Hektar Mais ersetzt 4000 Liter Heizöl.
Weiß man das in Witzenhausen nicht?
Zitat:
Was Ihre Aussage zum Phosphor angeht so haben Sie natürlich Recht dass wir auch im Ökologischen Landbau Phosphor einsetzen. Allerdings als Rohphosphat. Das bedeutet die Auswaschungsgefahr ist bei weitem nicht so gegeben wie bei leicht löslichen Düngern.
Soso.. AUSwaschungsgefahr bei konventionellem Phosphordünger...Man lernt nie aus. Ich kannte seither nur die Abschwemmungsgefahr. Und dagegen ist auch Rohphosphat nicht gefeit.
Zitat:
Ihre Behauptung dass noch nie in der Weltgeschichte so viele Menschen satt geworden sind wie Momentan ist wahrlich beachtlich. Ich würde Sie einfach bitten sich mal die aktuellen zahlen der FAO an zu schauen. Diese sagen ganz klar dass Momentan ca. eine Milliarde Menschen auf unserem Planeten hungern – so viele wie noch nie zuvor. Weitere zwei Milliarden Menschen sind fehlernährt. Als kleine Randnotiz möchte ich noch anführen dass rund 27% der unterernährten Menschen in Indien leben. Indien ist damit das Land auf der Welt in dem die meisten Menschen mit Unterernährung leben, und dies trotz der Tatsache das dieses Land schon seid langem den Segen der Agro-Gentechnik erfahren durfte.
Zu diesem Thema gibt es wirklich gute Spezialisten in diesem Forum. Wenn die sich nicht zu schade sind, Ihre Zeit mit Ihnen zu vergeuden, wirds RICHTIG peinlich.
Zitat:
Was die Bodenbearbeitung und auch die Fruchtfolgen angeht würde ich niemals eine pauschale Aussage machen. Beides muss immer auf den entsprechenden Standort angepasst werden. Sicher ist aber das wir durch einen Wissenstransfer in die Länder des Südens die Erträge dort enorm steigern könnten. Und dies ist ganz entscheident. Denn es geht mir darum das die Nahrung dort produziert wird. Das wir durch Fruchtfolgen und andere Bodenbearbeitung hier die Erträge nicht weiter steigern können ist mit Sicherheit Richtig – dies ist aber auch nicht nötig! Um es noch mal konkreter zu machen hilft vielleicht ein Beispiel: Wenn ein Bauer in Südamerika alle vier Jahre neuen Regenwald abholzt weil sein „alter“ Boden aufgrund von Erosion total ausgelaugt ist halte ich es für Sinnvoll diesem Bauer zu zeigen wie man vernünftig Erosionsschutz betreibt. Was soll die Agro-Gentechnik da leisten?
Die Gentechnik an sich und allein wird da sicher nicht helfen. Aber mit Mulchsaat und Glyphosat wäre auch im konventionellen genetchfreien Bereich viel gegen Erosion auszurichten.
Zitat:
Was die Züchtung angeht haben Sie mich ja mehrer Falschaussagen beschuldigt. Als erstes die Behauptung es gebe keine natürliche Resistenz gegen den Maiszünsler durch eine Stängelbehaarung. Natürlich gib es diese. Ein Züchter der KWS mit dem Namen Walter Schmiedt hat eine entsprechende Sorte in seinem Zuchtgarten. Die Resistenz kommt dadurch zu Stande das der Zünsler daran gehindert wird die Pflanze außen hoch zu kriechen – was er im Normalfall tut bevor es zu Schäden kommt. Ich kann Ihnen gerne Fotos schicken welche diesen Vorgang abbilden. Oder Sie rufen einfach selbst bei der KWS an und erkundigen sich das diesem Mais.
Na das werde ich doch gerne mit Berufung auf den Herrn Brändle. Ich denke, Sie sind bei der KWS bekannt. Im übrigen haben Sie interessante Zünsler in Witzenhausen, wenn die im Normalfall an den Pflanzen hochkriechen. Alle die Maiszünsler, die ICH kenne, legen als Falter ihre Eier an der Unterseite der Blätter ab und die geschlüpften Raupen fessen sich dann durch die Mittelblattader IN den Stängel. Um sich darin HINUNTERzufressen. Und dabei ist ihnen völlig egal, ob dieser Stängel jetzt außen behaart ist oder bedornt oder sonstwas. Ab und zu finden sie auch den Weg in den Kolben und verursachen dort Fusarien.
Deshalb erscheint mir auch der Ansatz der Züchtung von Herrn Schmidt nicht sehr vielversprechend. Es sind sowieso erst Grundlagenforschungen, die da stattfinden und ich denke, dass es Jahrzehnte dauert, diese Eigenschaften in wirtschaftliche Sorten zu adaptieren.
Zitat:
Was Ihre Ausführungen zu wen vielen unterschiedlichen Weizensorten angeht muss ich ihnen leider auch widersprechen. Die Anzahl der Sorten sagt doch nichts über die genetische Vielfalt aus die es gibt. Wir haben auch viele tausende HF-Kühe unterschiedlicher Zuchtlinien. Trotzdem gehen alle Tiere nur auf 3 Bullen zurück und sind deswegen genetisch sehr einheitlich. Meine Aussagen wahren alles andere als Peinlich.
Tierzucht und Pflanzenzucht sind nicht immer vergleichbar. Aber es hat sich eine Analogisierung von PflanzenSORTEN zu TierRASSEN etabliert. Was eine Sorte zu einer SORTE macht, legt das Bundessortenamt fest. Und da gibt es wesentlich mehr Unterscheidungskriterien als zwischen 2 HF-Kühen. die Unetreschiede zwischen zwei Weizensorten entsprechen eher den Unterschieden HFzu Fleckvieh.
Zitat:
So ich hoffe nun alle Punkte ausgeräumt zu haben. Da Sie ja schon angekündigt haben sich nicht weiter mit mir Unterhalten zu wollen gehe ich nicht davon aus das Sie mich noch mal Antworten – ist vielleicht auch besser so.
Sie haben keine Punkte ausgeräumt, sondern die Hosen noch weiter heruntergelassen.
Ja.. Sie haben es richtig erkannt: Es wäre besser für SIE gewesen, ich hätte nicht geantwortet.