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Einkauf: "Ist da Gentechnik drin?"
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Spielt die Gentechnik bei
unseren Lebensmitteln schon eine Rolle? Essen wir
bereits Genfood, ohne es zu wissen? Viele
Verbraucherinnen und Verbraucher sind verunsichert.
Weltweit werden zwar gentechnisch veränderte
Pflanzen in großem Stil angebaut. Aber beim
Einkaufen im Supermarkt ist davon nichts zu
erkennen. |
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Obst und Gemüse: Bisher "ohne
Gentechnik"
Fast jeder hat schon von der
Gen-Tomate gehört, doch es gibt sie nicht. Auch in den
USA ist die berühmte "Anti-Matsch-Tomate" längst vom
Markt verschwunden. Keine Pflanze, die roh
oder zubereitet als Lebensmittel verzehrt wird, gibt es
bisher in gentechnisch veränderter Form zu kaufen. Doch in
der modernen Pflanzenforschung sind gentechnische Verfahren eine Selbstverständlichkeit. Aus
einigen solcher Projekte könnten in naher Zukunft
Produkte werden.
Von
A (Ackerbohne) bis Z (Zwiebel):
Der
Stand der Pflanzenforschung
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Lebensmittel mit Zutaten aus
Sojabohnen: Wahrscheinlich mit Gentechnik
Mayonnaise, Margarine, Schokolade,
Kekse, Speiseeis - viele Lebensmittel enthalten Zutaten und
Zusatzstoffe, die aus Sojabohnen hergestellt sein können.
Die Rohstoffe dafür werden in großen Mengen aus den USA,
Argentinien und Brasilien eingeführt - und dort stehen
überwiegend gentechnisch veränderte Sojabohnen auf den
Feldern. Diese finden sich in mehr oder weniger großen
Anteilen in vielen sojahaltigen Lebensmitteln.
Öle,
Lecithin, Vitamin E: Zutaten aus Sojabohnen
Sojarohstoffe: 70 Prozent mit
Gentechnik
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Maisstärke und Mais-Lebensmittel: Gentechnik nicht
ausgeschlossen
Mais ist in erster Linie Futterpflanze. Als
Rohstoff für Lebensmittel hat er in Europa nur wenig
Bedeutung - bis auf eine Ausnahmen: Stärke. Sie ist Basis für
zahlreiche Zutaten wie Traubenzucker und Glukosesirup.
Wird Stärke aus Mais gewonnen, kann es sein, dass
die Zutaten zu einem gewissen Anteil "gentechnisch
verändert" sind. Das trifft auch auf maishaltige
Importlebensmittel aus Nord- oder Südamerika zu - etwa
Tortillas oder Maisbier.
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Vitamine und Zusatzstoffe: Mit gentechnisch
veränderten Mikroorganismen produziert
Dass Mikroorganismen gentechnisch verändert werden,
um damit medizinische Wirkstoffe zu produzieren, ist
inzwischen allgemein bekannt - und kaum jemand stört
sich noch daran. Doch eine "gentechnische
Herstellung" ist nicht nur bei Medikamenten möglich,
sondern auch bei Lebensmittelzusatzstoffen.
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Lebensmittelenzyme: Viele werden "gentechnisch
hergestellt"
Enzyme? Im Zutatenverzeichnis erscheinen sie nicht,
und kaum jemand weiß, dass sie bei der Herstellung
einiger Lebensmittel eine wichtige Rolle spielen,
etwa bei Käse, Backwaren oder Saft. Enzyme wirken
als Katalysatoren und können zielgenau große Moleküle ab- oder
umbauen. Die Enzyme selbst werden mit Hilfe
von Mikroorganismen gewonnen - und die sind oft
gentechnisch verändert.
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Nutztiere: Bisher nicht gentechnisch verändert
Schweine, Rinder, Schafe und Hühner: Auch wenn ihre
Züchtung seit Jahren immer mehr
"verwissenschaftlicht" wird: Eine kommerzielle
Anwendung gentechnisch veränderter Nutztiere für die
Lebensmittelerzeugung ist vorerst nicht in Sicht. Eine Ausnahme sind gentechnisch
veränderten Lachse, an denen in einigen Ländern
geforscht wird. In den USA warten sie auf ihre
Zulassung.
Gentechnik
bei Tieren - Fragen und Antworten: Sind bereits Produkte
aus dem Markt?
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Das Wichtigste:
Kurz, knapp, verständlich. |
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Stand: Januar 2010 |
 | Sortiment |
 | Überwachung |
 | Kennzeichnung |
 | Auf einen Blick: Gentechnik bei Lebensmitteln |
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