Transparenz für Gentechnik bei Lebensmitteln
  Fr 03.09.2010 | 06:46 Uhr
Wissen, was ist.
TransGen Lebensmitteldatenbank
Sie wollen wissen, wo  Gentechnik eine Rolle spielen könnte?
Sie können nach Pflanzen, Lebensmitteln, Zutaten oder Zusatzstoffen suchen:
Alle Einträge in der Übersicht:
Pflanzen
Lebensmittel
Zutaten und Zusatzstoffe
Zusatzstoffe nach
E-Nummern
Enzyme

TransGen Forum
Newsletter
Im Abo. Neuigkeiten und Hintergrundinformationen
Forum Bio- und Gentechnologie
Schriftgröße ändern
1 2 3

Einkauf: "Ist da Gentechnik drin?"


Spielt die Gentechnik bei unseren Lebensmitteln schon eine Rolle? Essen wir bereits Genfood, ohne es zu wissen? Viele Verbraucherinnen und Verbraucher sind verunsichert. Weltweit werden zwar gentechnisch veränderte Pflanzen in großem Stil angebaut. Aber beim Einkaufen im Supermarkt ist davon nichts zu erkennen.

Obst und Gemüse: Bisher "ohne Gentechnik"

Fast jeder hat schon von der Gen-Tomate gehört, doch es gibt sie nicht. Auch in den USA ist die berühmte "Anti-Matsch-Tomate" längst vom Markt verschwunden. Keine Pflanze, die roh oder zubereitet als Lebensmittel verzehrt wird, gibt es bisher in gentechnisch veränderter Form zu kaufen. Doch in der modernen Pflanzenforschung sind gentechnische Verfahren eine Selbstverständlichkeit. Aus einigen solcher Projekte könnten in naher Zukunft  Produkte werden.

Von A (Ackerbohne) bis Z (Zwiebel):
Der Stand der Pflanzenforschung

 

Lebensmittel mit Zutaten aus Sojabohnen: Wahrscheinlich mit Gentechnik

Mayonnaise, Margarine, Schokolade, Kekse, Speiseeis - viele Lebensmittel enthalten Zutaten und Zusatzstoffe, die aus Sojabohnen hergestellt sein können. Die Rohstoffe dafür werden in großen Mengen aus den USA, Argentinien und Brasilien eingeführt - und dort stehen überwiegend gentechnisch veränderte Sojabohnen auf den Feldern. Diese finden sich in mehr oder weniger großen Anteilen in vielen sojahaltigen Lebensmitteln.

Öle, Lecithin, Vitamin E: Zutaten aus Sojabohnen

Sojarohstoffe: 70 Prozent mit Gentechnik
 

Maisstärke und Mais-Lebensmittel: Gentechnik nicht ausgeschlossen

Mais ist in erster Linie Futterpflanze. Als Rohstoff für Lebensmittel hat er in Europa nur wenig Bedeutung - bis auf eine Ausnahmen: Stärke. Sie ist Basis für zahlreiche Zutaten wie Traubenzucker und Glukosesirup. Wird Stärke aus Mais gewonnen, kann es sein, dass die Zutaten zu einem gewissen Anteil "gentechnisch verändert" sind. Das trifft auch auf maishaltige Importlebensmittel aus Nord- oder Südamerika zu - etwa Tortillas oder Maisbier.

weiter
 

Vitamine und Zusatzstoffe: Mit gentechnisch veränderten Mikroorganismen produziert

Dass Mikroorganismen gentechnisch verändert werden, um damit medizinische Wirkstoffe zu produzieren, ist inzwischen allgemein bekannt - und kaum jemand stört sich noch daran. Doch eine "gentechnische Herstellung" ist nicht nur bei Medikamenten möglich, sondern auch bei Lebensmittelzusatzstoffen.

weiter
 

Lebensmittelenzyme: Viele werden "gentechnisch hergestellt"

Enzyme? Im Zutatenverzeichnis erscheinen sie nicht, und kaum jemand weiß, dass sie bei der Herstellung einiger Lebensmittel eine wichtige Rolle spielen, etwa bei Käse, Backwaren oder Saft. Enzyme wirken als Katalysatoren und können zielgenau große Moleküle ab- oder umbauen. Die Enzyme selbst werden mit Hilfe von Mikroorganismen gewonnen - und die sind oft gentechnisch verändert.

weiter
 

Nutztiere: Bisher nicht gentechnisch verändert

Schweine, Rinder, Schafe und Hühner: Auch wenn ihre Züchtung seit Jahren immer mehr "verwissenschaftlicht" wird: Eine kommerzielle Anwendung gentechnisch veränderter Nutztiere für die Lebensmittelerzeugung ist vorerst nicht in Sicht. Eine Ausnahme sind gentechnisch veränderten Lachse, an denen in einigen Ländern geforscht wird. In den USA warten sie auf ihre Zulassung.

Gentechnik bei Tieren - Fragen und Antworten: Sind bereits Produkte aus dem Markt?

 

Schnellsuche
Schnelle Volltextsuche über die gesamten Inhalte der Website
Das Wichtigste:
Kurz, knapp, verständlich.
Zum Herunterladen und Ausdrucken.
Stand: Januar 2010
Lebensmittel. Ist da Gentechnik drin?
Kennzeichnung. Was man dazu wissen muss.
Gen-Food. Eine sichere Sache?
26. November 2009 [nach oben springen]

© 1997 - 2010 i-Bio Information Biowissenschaften | Impressum | Leitlinien und Finanzierung | Website by Webmotive