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Öle, Lecithin, Vitamin E: Zutaten aus Sojabohnen wahrscheinlich mit
Gentechnik
Mayonnaise, Margarine, Schokolade,
Kekse, Speiseeis - viele Lebensmittel enthalten Zutaten und
Zusatzstoffe, die aus Sojabohnen hergestellt sein können.
Die Rohstoffe dafür werden in großen Mengen aus den USA,
Argentinien und Brasilien eingeführt - und dort werden überwiegend gentechnisch veränderte Sojabohnen
angebaut. Diese finden sich in mehr oder weniger großen
Anteilen in vielen sojahaltigen Lebensmitteln.
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Öle und Fette aus Sojabohnen: Wahrscheinlich
"mit Gentechnik"


Kennzeichnung: Sind Öle, Fette oder Lecithin
aus gentechnisch veränderten Sojabohnen hergestellt,
muss das gekennzeichnet werden.

Sojaverarbeitung in der Ölmühle
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Sojarohstoffe
Die EU führt im Jahr
etwa 35 Millionen Sojarohstoffe ein:
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22 Millionen
Tonnen Sojaschrot, die als Tierfutter
verwendet werden
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13 Millionen
Tonnen Sojabohnen, die in Ölmühlen zu
Futtermitteln (77 Prozent) und Öl (20
Prozent) verarbeitet werden
Ein kleiner Teil wird zu
Lebensmittelzutaten aufbereitet. |
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Mehr als 80 Prozent der
Welt-Sojaerzeugung entfallen auf gentechnisch veränderte Sorten. In
den
USA und Argentinien werden fast ausschließlich gv-Sojabohnen
angebaut, in Brasilien beträgt deren Anteil knapp 90 Prozent.
Aus diesen drei Ländern führt die EU jährlich
rund 35 Millionen Tonnen Sojarohstoffe ein. Im Erzeugerland oder
aber nach der Einfuhr in Europa werden die Sojabohnen in
Ölmühlen verarbeitet und zunächst in ihre Grundstoffe aufgetrennt.
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Sojabohnen bestehen
zu 80 Prozent aus Eiweiß. Dieser Teil wird zu Futtermitteln verarbeitet.
Sojaschrot ist das wichtigste eiweißreiche Futtermittel in
Europa. Im Regelfall besteht Mischfutter für Geflügel, Rinder
und Schweine zu einem gewissen Anteil aus gv-Sojabohnen.
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Der übrige Teil der Sojabohnen sind Öle,
die auch als Speiseöle verwertet werden. Sojaöle finden sich
etwa in Margarine,
Mayonnaise und Salatsoße. Sie werden zudem in
der Gastronomie, etwa als Frittierfette, verwendet.
Sojarohstoffe sind zudem Basis für eine Reihe
spezieller Zutaten und Zusatzstoffe.
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So werden Lecithin und andere Emulgatoren
oft aus Sojabohnen gewonnen. Solche Stoffe sind immer dann
notwendig, wenn in einem Lebensmittel wässrige Lösungen und
Fette miteinander verbunden werden müssen. Deswegen ist Lecithin
- oft aus Sojabohnen - etwa in Eiskrem, Schokolade, Backwaren
und Desserts enthalten.
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Vitamin E wird häufig aus Sojabohnen
isoliert und in vitaminangereicherten Produkten sowie als
Antioxidationsmittel in vielen fetthaltigen Lebensmitteln
eingesetzt.
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Bestimmte Sojaeiweiße finden in Fertigprodukten wie Soßen und
Suppen oder Fleischersatznahrung Verwendung.
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Sojamehl oder Sojagrieß
werden wegen ihrer besonderen technischen Eigenschaften einigen
Backwaren zugesetzt.
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Traditionelle Sojaprodukte wie
Tofu,
Miso und
Sojamilch werden
aus ganzen Sojabohnen hergestellt und in
der Regel nicht aus Massensoja, sondern aus Ware mit
speziellen Qualitätsmerkmalen gewonnen. Diese Sojabohnen werden
getrennt angebaut und gehandelt. Größere Anteile aus gentechnisch
veränderten Sojabohnen sind daher nicht zu erwarten. "Zufällige,
technisch nicht vermeidbare" Beimischungen von gv-Soja sind jedoch
nicht auszuschließen.
Mehr bei transGEN:
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Lebensmittel mit sojahaltigen Zutaten. transGEN-Datenbank
Lebensmittel: Sojasoße, Margarine, Mayonnaise,
Schokoriegel |

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Gv-Sojabohnen haben sich weltweit durchgesetzt: Auf
sie entfallen drei Viertel der Welt-Sojaerzeugung. Anfangs
waren ausschließlich gv-Sorten mit Herbizidresistenzen auf
dem Markt. Inzwischen sind in Nordamerika auch Sojabohnen
mit veränderter Fettsäurezusammensetzung erhältlich. |

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Gentechnik-Überwachung. In Deutschland sind die
Bundesländer für die Lebensmittelüberwachung zuständig.
Sie kontrollieren die Einhaltung der
Gentechnik-Vorschriften. Dazu werden in jedem Jahr
mehrere Tausend Lebensmittel untersucht - vor allem solche
mit mais- oder sojahaltigen Zutaten. |
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