Transparenz für Gentechnik bei Lebensmitteln
  So 14.03.2010 | 01:20 Uhr
Gentechnik.
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Bier, Brot, Süßwaren:
Gentechnik unterhalb der Kennzeichnungsschwelle


In Deutschland gibt es bisher praktisch keine Lebensmittel zu kaufen, die "gentechnisch verändert" sind. Gekennzeichnete Produkte? Fehlanzeige. Doch: Keine Kennzeichnung bedeutet nicht absolut ohne Gentechnik.

Gentechnische Verfahren werden meist dort eingesetzt, wo sie nicht zu kennzeichnungspflichtigen Zutaten führen: Auf vorgelagerten Verarbeitungsstufen oder bei der Herstellung von Zusatz- und Hilfsstoffen mit  gentechnisch veränderten Mikroorganismen.

Auf einen Blick: Gentechnik bei Lebensmitteln

Obst und Gemüse, Back- und Süßwaren, Käse und Wurst, Margarine, Dressing und Mayonnaise - die Übersicht über Gentechnik bei Lebensmitteln ist nach Produktgruppen sortiert.

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Bt-Mais: Gefahr für Bienen und Honig?

Sollte in Deutschland wieder gentechnisch veränderter Mais angebaut werden, dann kommen auch Bienen damit in Kontakt. Umweltverbände und Imker fürchten um das "Naturprodukt" Honig. Doch: Fliegen Bienen überhaupt Maisblüten an? Sammeln sie Maispollen? Wenn ja, was ist mit den Honig? Kann er Pollen von gentechnisch verändertem Mais enthalten?

Fragen und Antworten:
Gen-Mais - eine Gefahr für Bienen und Honig?

Bt-Mais: Pollen im Honig

Beim Gen-Bier hört die Gemütlichkeit auf

Bier gilt als reines, weitgehend unverfälschtes Produkt, das seine Qualität seinen natürlichen Rohstoffen verdankt. Noch immer berufen sich die deutschen Brauereien auf das altehrwürdige Reinheitsgebot von 1516, das außer Wasser, Gerstenmalz und Hopfen keine weiteren Zutaten erlaubt. Doch von Gentechnik wusste man damals noch nichts.

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Backwaren: Brot ist keineswegs "gentechnikfrei"

Bislang werden Brot und Backwaren ausschließlich mit konventionellem, "gentechnik-freien" Mehl hergestellt. Bei vielen Zutaten in fertigen Backmischungen sind jedoch Anwendungen der Gentechnik möglich.

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Süßwaren: Diskrete Gentechnik

Schokolade oder Kekse, Bonbons oder Eis: Bei vielen süßen Naschereien bleibt die Anwendung der Gentechnik unterhalb der Schwelle, wo die Kennzeichnungspflicht einsetzt.

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Fleisch, Milch, Eier: Kein Nachweis von gv-Futter

Tierische Produkte wie Fleisch, Milch und Eier kommen indirekt mit der Gentechnik in Kontakt: Viele Nutztiere erhalten Futter, das zumindest teilweise aus gentechnisch veränderten Sojabohnen oder Maispflanzen gewonnen wird. In den Lebensmitteln lässt sich aber nicht nachweisen, ob die Tiere mit gentechnisch veränderten Pflanzen gefüttert wurden.

Futtermittel: "Mit Gentechnik" ist der Regelfall

Futter ohne Einfluss: Weder Gen-Milch noch Gen-Fleisch

 

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Stand: Januar 2010
Lebensmittel. Ist da Gentechnik drin?
Kennzeichnung. Was man dazu wissen muss.
Gen-Food. Eine sichere Sache?
09. Dezember 2009 [nach oben springen]

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