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Lebensmittelüberwachung Gentechnik:
Baden-Württemberg

Ergebnisse 2013 im Überblick

  • 2013 wurden in Baden-Württemberg 721 Lebensmittelproben auf Bestandteile von gentechnisch veränderten Pflanzen untersucht. Davon waren 63 (8,7%) GVOGVO-positiv.

  • Sojahaltige Lebensmittel: In 28 Prozent der Proben (45 von 163) waren gv-Sojabohnen nachweisbar (in allen Proben Soja GTS 40-3-2, in 11 Proben zusätzlich MON89788). GVO-Anteile über 0,1 Prozent wurden in lediglich neun Proben festgestellt. Der SchwellenwertSchwellenwert für die Kennzeichnung von 0,9 Prozent wurde bei keinem Sojaprodukt überschritten.

  • Maishaltige Lebensmittel: Weniger als ein Prozent der Proben (1 von 130) waren GVO-positiv. In Reisnudeln mit Maisanteil aus Taiwan wurde gv-Mais (MON88017, NK603, 59122) nachgewiesen in Anteilen von über zehn Prozent und damit der Kennzeichnungsschwellenwert von 0,9 Prozent deutlich überschritten.


Soja und Mais: Anteil der GVO-positiven Proben
Ergebnisse Baden-Württemberg, Angaben in Prozent

 


Soja und Mais: Verstöße gegen die Kennzeichnungspflicht
Ergebnisse Baden-Württemberg, absolute Zahlen

 

  Sojahaltige Lebensmittel Maishaltige Lebensmittel  
  Anzahl Proben GVO- positiv GVO- Anteil >0,9% Anzahl Proben GVO- positiv GVO- Anteil >0,9% Proben gesamt
2005 184 61 6 162 25 0 465
2006 181 61 0 136 10 0 653
2007 181 70 0 174 9 0 686
2008 172 57 1 183 7 1 661
2009 166 45 4 179 10 3 770
2010 117 25 2 167 7 5 492
2011 163 45 2 124 3 2 647
2012 137 31 2 193 1 1 670
2013 163 45 0 130 1 1 721

 

Weitere Ergebnisse 2013

Raps und Soja in Honig

47 Proben

7 Importhonige enthielten Spuren von gentechnisch veränderter Soja (zugelassene gv-Sojabohne Roundup Ready in Blütenhonigen "Mischung aus EU und nicht-EU-Ländern"). In keinem der 25 untersuchten einheimischen Honige wurden Spuren von gv-Soja nachgewiesen.

In keiner Probe waren Bestandteile nicht zugelassener gv-Pflanzen nachweisbar.

Raps in Saat und Öl

32 Proben

kein Nachweis

Leinsamen

42 Proben

kein Nachweis

Reis

102 Proben

kein Nachweis

Weitere gv-Pflanzen in Lebensmitteln

60 Proben:
Papaya, Kartoffel, Zuckerrübe

kein Nachweis

 
Botanische Verunreinigungen
Raps in Senf

38 Proben

Lediglich eine Probe enthielt Spuren von zugelassenem gv-Raps.

Soja in Weizen und Weizenerzeugnissen

103 Proben

6 Proben enthielten zugelassene gv-Soja, 2 davon mehr als 0,1 %

Soja in Mais und Leinsamen

4 Proben

3 Proben enthielten zugelassene gv-Soja in Spuren

Bio-Produkte (Teil der Gesamt-Proben)

65 Soja-Proben

15 Proben (23%) enthielten sehr geringe Spuren gv-Soja unter 0,1 Prozent.

16 Mais-Proben

kein Nachweis

Untersuchung von Ernteproben  

48 Mais-, 27 Soja-, 15 Leinsaat-,
2 Zuckerrübenproben

In 5 von 12 Soja-Ernteprodukten waren minimale Spuren (< 0,05 %) gv-Soja nachweisbar.

 

In Baden-Württemberg ist das Chemische und Veterinäruntersuchungsamt (CVUA) Freiburg für die Lebensmittelüberwachung zuständig. Diese Behörde ist auch Mitglied des Europäischen Netzwerks der Referenzlaboratorien (ENGL).

 

Jenny fragt: Wie funktioniert eigentlich die PCR-Methode? Ob Kriminalistik, Vaterschaftstest, Forschung oder Lebensmittelüberwachung - ohne PCR geht kaum etwas. Damit können ganz bestimmte DNA-Abschnitte nachgewiesen werden.
24. März 2014 [nach oben springen]

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