Luzerne

Alfalfa, Luzerne

Wissenschaftlicher Name: Medicago sativa

Familie: Hülsenfrüchtler (Fabaceae)

Wuchsform: Die mehrjährige Staude kann bis zu dreißig Jahre alt werden und erreicht eine Wuchshöhe von zwanzig bis achzig Zentimetern. Sie wurzelt bis fünf Meter Tiefe.

Früchte: Aus befruchteten Blüten entstehen schneckenförmige Hülsenfrüchte.

Vermehrung: Die Luzerne vermehrt sich überwiegend durch Fremdbefruchtung über Bienen, teilweise findet auch Selbstbefruchtung statt.

Auskreuzung: Die Luzerne, auch Saat-Luzerne genannt, tritt als Kultur- und Wildart auf. Beide Formen kreuzen sich häufig mit der Sichelluzerne zur Sand- oder Bastardluzerne, die ebenfalls als wertvolle Futterpflanze angebaut wird. Alle drei Arten sind natürlicherweise von der Ebene bis in Gebirgslagen in warmen, trockenen Kalkgebieten Europas und Asiens verbreitet.

Anbau: Die Luzerne nimmt mit Hilfe von Bakterien, mit denen sie in einer Symbiose lebt, aus der Luft Stickstoff auf und reichert ihn in den Sprossteilen an. Deshalb wird sie auch als Zwischenfrucht zur Gründüngung angebaut.

Herkunft: Der Name Medicago kommt von Medien, was den nordwestlichen Teil Persiens umschreibt. Die Luzerne stammt ursprünglich aus dem südwest-asiatischen Raum (Persien).

Geschichte: Schon in der Antike wurde die Luzerne in Persien als Futterpflanze genutzt. Sie ist die älteste Futterpflanze überhaupt. Später gelangte sie dann über Griechenland nach Italien. In Deutschland wird sie seit dem 18. Jahrhundert, in Südamerika schon seit dem 16. Jahrhundert angebaut.

transGen-Datenbank: Luzerne