Flachs

blühender Lein
Flachsblüte 2
Leinfrucht

Lein in Blüte und mit Früchten - Kapsel mit Samen (unten).

Fotos: aufgenommen im Schaugarten des Max-Planck-Instituts für Züchtungsforschung, Köln.

Wissenschaftlicher Name: Linum usitatissimum

Familie: Leingewächse (Linaceae)

Wuchsform: Das einjährige Kraut hat eine Wuchshöhe von 0,2 bis 0,8 Meter, Faser-Lein wir bis zu 1,5 Meter hoch.

Früchte: Flachs, auch Lein genannt, bildet acht- bis zehn-fächerige Kapseln mit je einem Samen pro Fach aus.

Vermehrung: Bei Lein findet vorwiegend Selbstbefruchtung statt. Bei Fremdbefruchtung wird der Pollen durch Insekten übertragen.

Auskreuzung: Lein ist eine reine Kulturart mit vier Varietäten: Öl-Lein, Faser-Lein, Öl- und Faser-Lein und Spring-Lein.

Kreuzungen der Kulturarten sind mit den Wildarten L. perenne und L. carthaticum möglich, aber recht unwahrscheinlich.

Herkunft: Als Stammform wird der Zweijährige Lein (L. bienne) vermutet, der im mediterranen und atlantischen Europa, Nordafrika und Mittelasien verbreitet ist.

Geschichte: Lein als Faser- und Ölpflanze wurde schon vor über 6.000 Jahren im Nahen Osten, in Mitteleuropa seit ca. 5.000 Jahren angebaut. Mit zunehmender Bedeutung der Baumwolle ging der Leinanbau in Europa stark zurück.

transGen-Datenbank: Lein