Lepidopteren

Lepidoptera werden auch Falter oder Schuppenflügler genannt. In der Systematik des Tierreichs stellen sie eine der größten Ordnungen innerhalb der Klasse der Insekten dar.

Schmetterlinge

Weltweit sind an die 160.000 Schmetterlingsarten bekannt und jedes Jahr kommen etwa 700 hinzu.

Die Flügelspannweite der Schmetterlinge reicht von wenigen Millimetern bis zu ca. 30 Zentimetern. Kennzeichnend sind die zu Schuppen umgewandelten Haare, die die Flügel und zum Teil auch den Körper bedecken und oft auffällig gefärbt sind.

Schmetterlinge durchleben vier Entwicklungsstadien: Die aus dem Ei schlüpfende Raupe ernährt sich von Pflanzen. Manche Raupenarten sind auf bestimmte Pflanzenarten spezialisiert und verhungern, wenn sie diese nicht vorfinden. Die Raupe verpuppt sich und macht eine Umwandlung zum Falter durch. Aus der Puppe schlüpft das erwachsene Tier, der Falter. Dieser nimmt mit seinem Rüssel flüssige Nahrung auf, meist saugt er Blütennektar.

Die Lebenszeit der Falter reicht von einem Tag bis zu über einem Jahr. Manche Falter legen zur Nahrungssuche große Entfernungen zurück.

Schmetterlinge sind sowohl Nützlinge als auch Schädlinge. So sind Schmetterlinge einerseits für die Bestäubung vieler Blütenpflanzen wichtig und aus den Spinnfäden der Seidenspinner wird Seide hergestellt. Andererseits sind ihre Raupen Fraß-Schädlinge an fast allen Nutzpflanzen, Holz und auch Textilien.

Bt-Mais gefährdet Schmetterlinge…. Wirklich? Ein dreijähriges Forschungsprojekt hat sich ausführlich mit dieser Frage beschäftigt. Hier sind die wichtigsten Ergebnisse.