Phytohormone

Pflanzenhormone

Phytohormone sind pflanzeneigene Botenstoffe, die Wachstum und Entwicklung der Pflanzen steuern. Dabei kann jedes Hormon verschiedene Prozesse beeinflussen, je nachdem etwa in welchem Pflanzenorgan oder zu welchem Zeitpunkt in der Entwicklung der Pflanze es aktiv ist. Phytohormone wirken in enger Wechselbeziehung und stehen miteinander im Gleichgewicht. So weist eine Pflanze in jedem Entwicklungsstadium ein charakteristisches Phytohormonspektrum auf.

Bekannte Phytohormongruppen sind die eher fördernd wirkenden Auxine, Gibberelline und Cytokinine sowie die mehr hemmend wirkenden Abscisinsäure und Ethylen.

So beeinflusst Auxin etwa die Teilung und Differenzierung von Zellen sowie die Orientierung der Pflanzen durch Lichtreize (Phototropismus), während das gasförmige Ethylen hauptsächlich die Fruchtreife fördert. Unreife Bananen z.B. werden nach dem Transport dem Gas ausgesetzt, damit sie innerhalb weniger Tage reifen. Umgekehrt ist es für die Lagerung von Früchten nötig, die Bildung von Ethylen zu verhindern. Dazu werden die Früchte bei Unterdruck gelagert, um frei werdendes Ethylen zu entfernen.