Cellulose

Hauptbestandteil der pflanzlichen Zellwände. Wird auch als Lebensmittelzusatzstoff eingesetzt.

Cellulose setzt sich aus mehreren hundert bis zehntausend Glucose-Molekülen zusammen und bildet reißfeste Fasern. Sie verleiht der Pflanze ihre Stabilität. Für den Menschen ist Cellulose unverdaulich. In der Lebensmittelindustrie ist sie als Lebensmittelzusatzstoff (E460) zugelassen und wird als Verdickungsmittel, Trenn- und Bindemittel, Füllstoff, Emulgator, Trägersubstanz und Stabilisator eingesetzt. Ähnliche Zwecke erfüllt sie auch in der pharmazeutischen und kosmetischen Industrie.

Als nachwachsender Rohstoff werden Cellulosefasern vor allem in der Papier- und Textilindustrie, aber auch in der chemischen Industrie eingesetzt.

Cellulose wird aus verschiedenen Pflanzen gewonnen, vor allem aus Holz und Baumwolle. Als Nebenprodukt der Textilverarbeitung von Baumwolle fallen kurze Fasern („Linters“) an, welche nicht zu Textilien versponnen werden können. Diese werden für die Herstellung der Cellulose genutzt.

Wird Cellulose direkt aus gentechnisch veränderter Baumwolle hergestellt, ist sie kennzeichnungspflichtig.

Siehe auch:

Kohlenhydrate