Lexikon Pflanzen

Aubergine

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Wissenschaftlicher Name:
Solanum melongena

Familie:
Nachtschattengewächse (Solanaceae)

Wuchsform:
Die einjährige krautige Pflanze hat einen buschartig Wuchs und wird 0,5 bis 2 Meter groß.

Früchte:
Die länglichen bis kugelförmigen Beeren haben eine weiße, grüne, gelbe oder violette Schale und enthalten viele kleine Samen. Die Fruchtgröße reicht von wenigen Millimeter bis mehreren Dezimetern.

Vermehrung:
vorwiegend Selbstbefruchtung

Auskreuzung:
Die Aubergine ist eine Kulturart. Verwandte Arten sind die Tomate und die Kartoffel. Eine Auskreuzung ist aufgrund der Selbstbestäubung und des Fehlens nahe verwandter Arten außerhalb des Ursprungsgebietes äußerst unwahrscheinlich.

Herkunft:
Die Aubergine stammt wahrscheinlich aus den subtropischen Regionen Indiens, wo eine bestachelte Wildform vorkommt.

Geschichte:
Erste Kultivierungen fanden vermutlich in vorchristlicher Zeit in Indien statt. Von da aus gelangte die Aubergine im 13. Jahrhundert nach Spanien und rund 100 Jahre später nach Italien. In Mitteleuropa wird sie erst seit der Nachkriegszeit angebaut. 

Foto: aufgenommen im Schaugarten des Max-Planck-Instituts für Züchtungsforschung, Köln.