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Wissenschaftlicher Name:
Gossypium
hirsutum
Familie: Malvengewächse (Malvaceae)
Wuchsform: Die mehrjährigen Sträucher oder Bäume
erreichen eine Wuchshöhe von 3
Metern.
Früchte: Die
Baumwolle bildet Kapselfrüchte aus. Die Spaltkapseln öffnen
sich im getrockneten Zustand
an den Nähten der 3 bis 5 miteinander verwachsenen
Fruchtblätter. Die Samen - 7 bis 9 Stück pro Fach -
sind bis 14 Millimeter lang und 8 Millimeter dick. Die
Samenhaare sind
einzellig und entstehen aus der Samenschale unabhängig von einer Befruchtung. Aus ihnen werden die
Baumwollfasern gewonnen.
Vermehrung: Meist Selbstbefruchtung, teilweise Fremdbefruchtung über
Insekten (Bienen und Hummeln)
Auskreuzung:
G. hirsutum ist die bedeutendste von vier
Kulturarten. Kreuzungen mit verwandten Baumwollarten wie
G. barbadense und G. tomentosum sind
möglich.
Herkunft: Die Wildarten der Baumwolle kommen in den Tropen und
Subtropen aller Erdteile vor, ausgenommen Europa. G. hirsutum ist wahrscheinlich aus einer Kreuzung der
nordamerikanischen Wildart G. thurberi und der
afrikanischen Kulturart G. herbaceum hervorgegangen.
Geschichte: Die Fasern der Baumwollpflanzen wurden schon vor tausenden
von Jahren in Mittelamerika und Asien zur Herstellung von
Kleidung verwendet. Ungefähr 800 n. Chr. gelangte Baumwolle
zur Verarbeitung durch arabische Kaufleute nach Europa. Aber
erst ab dem 14. Jahrhundert wurden in Europa größere
Baumwollmengen verarbeitet.
Das transGEN Lexikon
Nutzpflanzen: Biologie, Landwirtschaft, Züchtung,
Forschung
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