|
Wissenschaftlicher Name:
Citrus
Familie:
Rautengewächse (Rutaceae)
Wuchsform:
Die immergrünen Laubbäume werden etwa 3-20 Meter
hoch. Zitrus-Bäume haben ganzjährig Blüten und
Früchte. Sie sind teilweise bedornt.
Früchte:
Die Früchte der Citrus-Arten sind botanisch
gesehen Beeren. Sie werden auch ohne vorherige
Befruchtung gebildet ( Parthenokarpie).
Die runden, ovalen oder eiförmigen Früchte sind in
häutige Fruchtfächer unterteilt.
Vermehrung:
Bei Zitrusfrüchten findet Fremdbestäubung über
Insekten statt.
Auskreuzung:
Außerhalb des Ursprungsgebietes wachsen Citrus-Arten
nur in Kulturen und Plantagen. Wildarten kommen nur
im Ursprungsgebiet vor.
Zitrusarten:
Zu der Gattung Citrus gehören u.a. Zitrone (C.
limon), Orange (Apfelsine, C. sinensis),
Pampelmuse (C. maxima), Mandarine (C.
reticulata) und Grapefruit (C. paradisi).
Diese ist eine Kreuzung aus Orange und Pampelmuse.
Herkunft:
Das Herkunftsgebiet der Zitrusfrüchte ist Südasien.
Orange und Zitrone kommen ursprünglich aus China. In
den Ursprungsgebieten wachsen zahlreiche Wildarten
der Gattung Citrus.
Geschichte:
In China begann etwa 4.000 v.Chr. die Kultivierung
von Zitrusfrüchten. Von da aus gelangten sie in die
Mittelmeerregion und nach Afrika. Etwa ab dem 14.
Jahrhundert wurden erstmals in Europa, v. a. in
Portugal, Zitrusfrüchte angebaut. Durch Christoph
Kolumbus gelangten sie Ende des 15., Anfang des 16.
Jahrhunderts schließlich auch nach Amerika.
Das transGEN Lexikon
Nutzpflanzen: Biologie, Landwirtschaft, Züchtung,
Forschung |