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Wissenschaftlicher Name:
Cucumis sativus
Familie:
Kürbisgewächse (Cucurbitaceae)
Wuchsform:
Das einjährige Kraut wächst am Boden oder rankend.
Früchte:
Das Gemüse Gurke ist im botanischen Sinne eine
Beere, die eine Vielzahl an kleinen weißen Samen
enthält.
Vermehrung:
Fremdbefruchtung über Insekten
Auskreuzung:
Die Gurke ist nahe verwandt mit der Honigmelone (Cucumis
melo). Verwandte Arten, mit denen sich die Gurke
kreuzt, sind in Europa nicht bekannt. Es ist davon
auszugehen, dass in Indien verwandte Wildarten
vorkommen, mit denen eine Auskreuzung möglich ist.
Kreuzungen finden natürlicherweise in der Regel nur
innerhalb der gleichen Art statt, in Ausnahmen auch
zwischen nah verwandten Arten (Bastardierung oder
Hybridisierung).
Herkunft:
Weil die ältesten Funde des Gurkenanbaus aus Indien
stammen, geht man aus Mangel anderer Hinweise davon
aus, dass dies ihr Ursprungsgebiet ist. Direkte
Stammformen der Gurke sind nicht bekannt.
Geschichte:
In Indien gibt es Belege für einen Gurkenanbau, der
bis 3.000 v. Chr. zurückreicht. Auch Griechen und
Römer bauten im Altertum Gurken an, in Mitteleuropa
gewann das Gemüse erst gegen Ende des Mittelalters
an Bedeutung.
Das transGEN Lexikon
Nutzpflanzen: Biologie, Landwirtschaft, Züchtung,
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