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Kaffeebaum (oben), Kaffeeblüte (Mitte), Kaffeefrucht (unten) |
Wissenschaftlicher Name: Coffea
arabica
Familie: Rubiaceae (Rötegewächse)
Wuchsform:
Der
immergrüne Laubbaum hat als Kulturform eine Wuchshöhe von 8 bis 15 Metern,
als
Wildforme wird er 6 bis 10 Meter hoch. In den Blattachseln entstehen 5
bis 6
Blütenbüschel, die jeweils 4 bis 5 Blüten enthalten.
Früchte: Die
rote Steinfrucht ist bis zu 12 Millimeter lang und 8 Millimeter
breit. Eine Frucht enthält zwei Samen, die Kaffeebohnen.
Zwischen Blüte und reifer Frucht liegen je nach Art 8-9
Monate, bei einigen Coffea-Arten bis zu 14 Monate.
Vermehrung: Bei
C. arabica herrscht Selbstbefruchtung vor. Bei
allen anderen Coffea-Arten findet Fremdbefruchtung
statt, teilweise sind sie selbststeril, d.h eine
Selbstbefruchtung ist ausgeschlossen. Der Pollen wird sowohl
durch Wind als auch durch Insekten übertragen.
Auskreuzung:
C. arabica kommt wild und kultiviert vor. Da bei
dieser Pflanze Selbstbefruchtung vorherrscht, ist eine
Kreuzung mit anderen Arten unwahrscheinlich. Kreuzungen
unter
verschiedenen Coffea-Arten sind
natürlicherweise möglich. Zur Sippe Coffea zählt man an die
100 Arten.
Herkunft: Die Heimat des Kaffees ist Südwest-Äthiopien und
der Sudan.
Geschichte: Von seinem Ursprungsgebiet wurde die Kaffeepflanze in den
Jemen und nach Indien verbreitet. Die Niederländer brachten den
Kaffee in ihre Kolonien Java und Surinam. Im 18. Jahrhundert
gab es die ersten Kaffeepflanzen in den botanischen Gärten
von Paris und Amsterdam. Von dort gelangten sie nach Mittel-
und Südamerika. Die weltweite Ausbreitung des Kaffees ging
vermutlich nicht von seinem Heimatgebiet aus, sondern über
Kolonien und Häfen.
Fotos: Kazuo Yamasaki |