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Wissenschaftlicher Name:
Zea mays
Familie:
Süßgräser (Poaceae)
Wuchsform:
Das einjährige Gras wird etwa 2 bis 3 Meter hoch.
Einzelne Sorten können bis zu 7 Meter hoch werden.
Mais ist eine einhäusige, getrennt geschlechtliche
Pflanze. Am Ende des hohlen Halmes befinden sich die
männlichen Blüten in einer so genannten Rispe. Die
Weiblichen Blüten sind in Kolben zusammengefasst,
die in den Blattachseln wachsen. Sie werden von
mehreren Hüllblättern umschlossen, aus denen die
Narbenfäden der Blüten hervorschauen.
Früchte:
Die Früchte des Mais, die Maiskörner, sind botanisch
gesehen einsamige Schließfrüchte (Karyopsen). Dieser
Fruchttyp ist typisch für Gräser. Eine Schließfrucht
ist dadurch gekennzeichnet, dass sie als Ganzes von
der Pflanze fällt. Die Maiskörner sind je nach Sorte
gelb, weiß, rötlich oder violett.
Vermehrung:
Bei Mais findet überwiegend Fremdbefruchtung statt,
da die männlichen Blüten einer Pflanze vor deren
weiblichen reifen. Der Pollen der männlichen Blüten
wird durch den Wind verbreitet und bleibt an den
klebrigen Narbenfäden der weiblichen Blüten hängen.
Auskreuzung:
In Süd- und Mittelamerika kommen zahlreiche
verwandte Wild- und Kulturarten des Mais vor. Dort
ist eine Auskreuzung von gv-Mais in Wildpopulationen
möglich. Kulturmais kann sich z.B. mit
Teosinte-Arten, Wildarten der Gattung Zea,
kreuzen.
Kreuzungen finden natürlicherweise in der Regel nur
innerhalb der gleichen Art statt, in Ausnahmen auch
zwischen nah verwandten Arten (Bastardierung oder
Hybridisierung).
Herkunft:
Die Vorfahren des Kulturmais stammen ursprünglich
aus den Tropen Mittelamerikas. Eine Wildart, aus der
der Mais hervorgegangen ist, ist nicht bekannt. Die
Wildformen des Mais werden unter dem Namen Teosinte
zusammengefasst. Beide haben gemeinsame Vorfahren
und sind eng verwandt.
Geschichte:
In Mexiko deuten archäologische Funde von etwa 6.600
v. Chr. darauf hin, dass hier das
Domestikationszentrum der Kulturart liegt. Von dort
aus breitete sich der Mais zunächst nach Südamerika
aus. Nach Europa gelangte der Mais durch Christoph
Kolumbus Mitte des 16. Jahrhunderts. Zu dieser Zeit
war Kulturmais auch schon in Asien und Afrika
bekannt. In Europa breitete sich der Maisanbau
schnell aus. Zunächst fand er nur in warmen Regionen
statt. Züchtungen robuster Sorten begannen Anfang
des 19. Jahrhunderts nach der großen Missernte der
Kartoffeln und ermöglichten auch den Anbau in
kühleren Regionen.
Das transGEN Lexikon
Nutzpflanzen: Biologie, Landwirtschaft, Züchtung,
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