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Wissenschaftlicher Name:
Abelmoschus esculentus L.
Familie:
Malvengewächs (Malvaceae)
Wuchsform:
Die einjährige, krautige Pflanze hat einen aufrechten Wuchs und wird
etwa ein bis zwei Meter hoch. Der Haupttrieb verholzt im unteren
Teil und bildet nicht verholzende Seitentriebe aus.
Früchte:
Die sogenannte Okraschote ist eine Kapselfrucht. Die grünen oder
violetten Früchte der Okra sind 10 bis 30 Zentimeter lang, etwa vier
Zentimeter im Durchmesser und im Querschnitt meist fünfeckig. Sie
bilden zahlreiche runde bis ovale Samen. Die reife Frucht platzt und
schleudert die Samen etwa zwei bis drei Meter weit.
Vermehrung:
Die nur einen Tag geöffneten Blüten werden gerne von Insekten
besucht und so befruchtet. Bei den zwittrigen, selbstfertilen Blüten
ist auch Selbstbefruchtung möglich.
Auskreuzung:
Kreuzungen finden natürlicherweise in der Regel nur innerhalb der
gleichen Art statt, in Ausnahmen auch zwischen nah verwandten Arten
(Bastardierung oder Hybridisierung). Kreuzungen zwischen Okra und
anderen Abelmoschus-Arten sind möglich. Die Früchte bilden zwar
Samen, diese sind aber nicht keimungsfähig.
Anbau:
Indien liefert als Hauptanbauland über die Hälfte der Weltproduktion
an Okraschoten (dort Bhindi genannt). Neben der nur in Kultur
wachsenden Okra kommen in Indien Abelmoschus-Arten vor, die mit der
kultivierten Okra nahe verwandt sind.
Herkunft:
Verschiedene Wildarten der Gattung Abelmoschus wachsen in Afrika,
Indien und Südostasien. Die geografische Herkunft der Okra ist nicht
eindeutig geklärt, Ursprungsgebiete werden in Ostafrika Äthiopien)
und Asien (Nordindien) vermutet.
Geschichte:
Okraschoten wurden dort bereits vor etwa 4.000 Jahren als Gemüse
genutzt. Im 16. Jahrhundert gelangten sie auch in andere Teile der
Welt.
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