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24. Mai 2013
Bt-Protein im Boden: Abbau oder Anreicherung? Forschungsergebnisse
Gentechnisch veränderter Bt-Mais bildet in allen Pflanzenteilen Bt-Protein, einen Wirkstoff, der seine Fraßfeinde abtötet. Dieses Protein gelangt über Wurzelausscheidungen oder nach der Ernte, wenn die Pflanzenreste auf dem Feld verrotten, in den Boden. Was passiert dort mit ihm? Wird es abgebaut oder könnte es sich bei mehrjährigem Anbau im Boden anreichern?
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22. Mai 2013AKTUALISIERT
transGEN-Datenbank:Tabak
Mit dem Rückgang des Tabakkonsums in vielen Ländern wird nach neuen Verwendungsmöglichkeiten für Tabak gesucht, etwa als biologisches System zur Produktion hochwertiger pharmazeutischer oder industriell nutzbarer Substanzen. Zudem wird Tabak häufig als Modellpflanze verwendet, um neue Verfahren zu erproben und die Funktionen bestimmter Gene zu erforschen. Freisetzungsversuche mit gentechnisch verändertem Tabak sind daher in vielen Fällen Grundlagenforschung. - In den USA wurde mit Hilfe der Gentechnik Tabak mit reduziertem Nikotingehalt entwickelt (Markenname Quest).
Tabak
21. Mai 2013
Nicht-bräunende Äpfel, Kartoffeln mit weniger Acrylamid: Zulassungsanträge für neue Gentechnik-Produkte in Nordamerika
In den USA und Kanada haben kleinere Unternehmen für mehrere neue Produkte aus gentechnisch veränderten Pflanzen Zulassungen beantragt. Sie sollen vor allem den Verbrauchern Vorteile bringen, etwa Äpfel, die nach dem Aufschneiden nicht braun werden, und Kartoffeln, die beim Erhitzen und Frittieren weniger Arcylamide entstehen lassen. Bei beiden Produkten kamen neue, präzisere gentechnische Verfahren ohne Übertragung von Fremdgenen zum Einsatz.
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21. Mai 2013AKTUALISIERT
transGEN-Datenbank: Ananas
Der US-amerikanisch Fruchtkonzern Del Monte hat gentechnisch veränderte Ananas mit rosa Fruchtfleisch entwickelt. Dazu wurden Gene aus Zierananas und Tangerine eingeführt, die zur Bildung von natürlichen rosa Farbstoffen (Lycopene) führen. Diese Rosé-Ananas sollen in Costa Rica angebaut werden. Die Zulassungen als Lebensmittel in den USA und für den Anbau in Costa Rica stehen noch aus.
Ananas
15. Mai 2013AKTUALISIERT
Schnell wachsende Lachse: Das ewige Zulassungsverfahren
Seit mehr als einem Jahrzehnt zieht sich in den USA das Zulassungsverfahren für gentechnisch veränderte schnell wachsende Lachse hin. Zwar haben Experten in einem Gutachten für die US-Lebensmittelbehörde FDA (Food and Drug Administration) den Verzehr der gentechnisch veränderten Fische mehrheitlich als sicher eingestuft und auch die Risiken für die Umwelt als gering eingeschätzt. Doch inzwischen sind die Lachse ("Frankenfish") längst zu einem politisch brisanten Thema und zum Symbol für die auch in den USA wachsende Gentechnik-Kritik geworden.
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13. Mai 2013
Gentechnisch veränderter Lachs: Zulassung nach über zehn Jahren?
In den USA könnten in diesem Jahr gentechnisch veränderte Lachse zugelassen werden, nachdem das Zulassungsverfahren bereits über zehn Jahre andauert. Es wären weltweit die ersten Lebensmittelprodukte aus gv-Tieren. Die Firma AquaBounty, die die gv-Lachse entwickelt hat, stand Anfang 2013 zwischenzeitlich vor dem Konkurs. In den USA würden die gv-Lachse nur einen kleinen Marktanteil ausmachen. AquaBounty setzt darauf, die Eier an Züchter im Ausland, beispielsweise in China, verkaufen zu können.
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23. April 2013AKTUALISIERT
Mecklenburg-Vorpommern: Lebensmittelüberwachung 2012
2012 wurden in Mecklenburg-Vorpommern 81 Lebensmittelproben auf Bestandteile von gentechnisch veränderten Pflanzen untersucht. Acht von 37 untersuchten Soja-Produkten enthielten Spuren von gv-Sojabohnen. In einem von elf untersuchten maishaltigen Lebensmitteln wurde gv-Mais gefunden. Verstöße gegen die Kennzeichnungspflicht wurden nicht festgestellt. In einer Senfprobe wurde gv-Raps nachgewiesen, der für diesen Zweck in der EU nicht zugelassen ist.
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18. April 2013
Großbritannien: Supermarktketten geben Verzicht auf Gentechnik-Futtermittel auf
Tesco, die größte Supermarktkette in Großbritannien, hat angekündigt, bei der Erzeugung von Eiern und Geflügel künftig wieder Futtermittel aus gentechnisch veränderten Sojabohnen zu erlauben. Vor elf Jahren hatte der Handelskonzern öffentlich das Versprechen abgegeben, auf solche Futtermittel zu verzichten. Das Unternehmen begründete den Schritt damit, dass nicht mehr genügend gentechnik-freie Sojabohnen auf den Weltmärkten erhältlich seien. Die Supermarktketten Sainsbury's, Marks & Spencer und Coop schlossen sich Tesco an.
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15. April 2013AKTUALISIERT
transGEN-Datenbank: Chicorée
Für Hybridsorten benötigen die Züchter männlich sterile Linien. In den 1990er Jahren wurden dazu gentechnisch veränderte Chicoréelinien entwickelt, bei denen ein neu eingeführtes Gen zu einer männlichen Sterilität führt. Heute wird der Effekt der cytoplasmatischen männlichen Sterilität (CMS) genutzt. Die mit diesem Verfahren erzeugten Sorten gelten nach derzeitiger rechtlichen Definition nicht als "gentechnisch verändert". Es sind zahlreiche CMS-Sorten erhältlich.
Chicorée (überarbeitet und aktualisiert)
09. April 2013
Gentechnik: Weltweit zahlreiche Freilandversuche, aber keine mehr in Deutschland
Erstmals seit vielen Jahren wird es 2013 in Deutschland aller Voraussicht nach keine Freilandversuche mit gentechnisch veränderten Pflanzen geben. Auch in der EU gehen sie weiter zurück. Viele Länder außerhalb Europas folgen diesem Trend nicht. Die Zahl der in den internationalen Datenbanken registrierten Freisetzungen bleibt annähernd konstant.
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Freilandversuche 2013 (EU, D)
08. April 2013AKTUALISIERT
Thüringen: Lebensmittelüberwachung 2012
2012 wurden in Thüringen 264 Lebensmittelproben auf Bestandteile von gentechnisch veränderten Pflanzen untersucht. In 18 von 117 Soja-Produkten waren gv-Sojabohnen nachweisbar. In zwei von 56 untersuchten Mais-Produkten wurde gv-Mais nachgewiesen. Eines davon hätte gekennzeichnet werden müssen (über 0,9%). In einem Importhonig wurde nicht zugelassener Pollen von Raps nachgewiesen.
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05. April 2013AKTUALISIERT
Baden-Württemberg: Lebensmittelüberwachung 2012
2012 wurden in Baden-Württemberg 670 Lebensmittelproben auf Bestandteile von gentechnisch veränderten Pflanzen untersucht. Davon waren 48 (7%) GVO-positiv. In 23 Prozent der Soja-Erzeugnisse (31 von 137) und in einem Prozent der Mais-Produkte (2 von 193) wurden Spuren von gentechnisch veränderten Pflanzen gefunden. Der Kennzeichnungsschwellenwert von 0,9 Prozent wurde in drei Fällen überschritten. Spuren nicht zugelassener gv-Pflanzen fanden sich in je zwei Proben von Reis und Senf. In zehn von 48 Importhonigen wurde zugelassene gv-Soja nachgewiesen.
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04. April 2013AKTUALISIERT
Der Bioethanol-Mais
Mais als Energielieferant - hierzulande kennt man vor allem die Verwertung von Mais in Biogasanlagen. In den USA wird dagegen ein großer Teil der Maisernte genutzt, um Bio-Treibstoffe zu erzeugen. Das soll durch einen neuen gentechnisch veränderten Mais effektiver und kostengünstiger werden. Nach einer Testphase wird der vom Schweizer Agro-Unternehmen Syngenta entwickelte Enogen-Mais ab 2013 in Bioethanol-Anlagen verarbeitet.
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03. April 2013AKTUALISIERT
Kontrollen bei Mais- und Rapssaatgut: Kaum Gentechnik-Funde
Jedes Jahr untersuchen die Überwachungsbehörden der Bundesländer mehrere Hundert Saatgutproben auf Spuren von gentechnisch veränderten Pflanzen. Bei Maissaatgut ist der Anteil GVO-positiver Proben 2013 weiter auf 1,4 Prozent gesunken. Bei Winterraps wurden im Sommer 2012 in fünf Saatgutpartien geringe GVO-Spuren gefunden. In der Regel liegt der GVO-Anteil unterhalb der technischen Nachweisgrenze von 0,1 Prozent. Die betroffenen Saatgutpartien wurden nicht an die Landwirte ausgeliefert.
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02. April 2013AKTUALISIERT
Mais 59122 "Herculex": EFSA hat Sicherheitsbewertung abgeschlossen
Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit EFSA hat die Sicherheitsbewertung für den Mais 59122 abgeschlossen. Sie kommt zu dem Schluss, dass der herbizid- und insektenresistente gv-Mais genauso sicher ist wie konventioneller Mais. Beantrag ist die Zulassung zum Anbau und Import sowie zur Verwendung als Lebens- und Futtermittel.
Mais 59122 "Herculex"
27. März 2013AKTUALISIERT
transGEN-Datenbank: Reis
Reis ist neben Weizen und Mais die weltweit wichtigste Nahrungspflanzen. Für die Hälfte der Menschen ist Reis Grundnahrungsmittel. Eines der Zentren für Reiszüchtung und -forschung ist das IRRI. Zunehmend werden dort auch molekularbiologische Verfahren eingesetzt, um den genetischen Hintergrund für neue interessante Merkmale zu finden. Für bestimmte Ziele werden beim IRRI auch gentechnisch Verfahren genutzt, etwa beim Golden Rice, bei der Anreicherung mit Eisen, bei Entwicklung dürretoleranter Sorten oder der Grundlagenforschung für Ertragssteigerungen.
Reis (überarbeitet und aktualitsiert)
27. März 2013
"Gen-Mais"-Pollen im Honig: Bald wieder erlaubt?
Das EU-Zulassungsverfahren für Pollen aus gentechnisch verändertem MON810-Mais steht vor dem Abschluss. Damit wäre dieser Pollen im Honig grundsätzlich erlaubt und bei der derzeitigen unklaren Gesetzeslage in der Regel noch nicht einmal kennzeichnungspflichtig. Vor allem die deutschen Imker sind beunruhigt, hatten sie doch ein Urteil des Europäischen Gerichtshofes erwirkt, das MON810-Pollen im Honig für unzulässig erklärte. Grüne und SPD haben im Bundestag einen Antrag für eine „klare Kennzeichnung“ eingebracht. Aber die lebensmittelrechtliche Lage ist gerade für Pollen im Honig mehr als verzwickt.
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22. März 2013AKTUALISIERT
Golden Rice: Mehr Vitamin A, weniger Augenerkrankungen
Die Unterversorgung mit Vitamin A ist eines der weltweit am meisten verbreiteten Gesundheitsprobleme - auch in Asien, wo Reis das wichtigste Grundnahrungsmittel ist. Weißer, geschälter Reis enthält kaum Vitamin A. Eine internationale Wissenschaftlergruppe hat einen gentechnisch veränderten Reis entwickelt, der genügend Vitamin A enthält. Kleinbauern in Asien sollen das Saatgut für diesen "Goldenen Reis" kostenlos erhalten.
weiter (mit Video)
22. März 2013
Gegen den versteckten Hunger: Mehr Mikronährstoffe in Grundnahrungspflanzen
Millionen von Krankheits- und Todesfällen, vor allem in Entwicklungsländern, sind auf einen Mangel an Mikronährstoffen wie Vitaminen und Spurenelementen zurückzuführen. In vielen Entwicklungs- und Schwellenländern werden deshalb Nährstoffpräparate und industriell angereicherte Lebensmittel verteilt. Pflanzenzüchter arbeiten daran, die wichtigsten Grundnahrungspflanzen zum Beispiel mit Provitamin A, Zink und Eisen anzureichern. Dabei kommen auch gentechnische Methoden zum Einsatz.
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18. März 2013AKTUALISIERT
Mit Enzymen: Zucker aus pflanzlicher Stärke
Die Umwandlung von pflanzlicher Stärke in verschiedene Zucker ist ein wichtiger Zweig der Stärkeindustrie und zugleich eines der wirtschaftlich bedeutendsten Anwendungsfelder der Gentechnik. Unzählige Lebensmittel enthalten Zutaten, die aus der Stärkeverzuckerung hervorgegangen sind. Die zentrale Rolle in diesem Prozess spielen Enzyme - und sie werden überwiegend mit gentechnisch veränderten Mikroorganismen hergestellt.
weiter (mit neuer Infografik)
12. März 2013AKTUALISIERT
Bier: "Ohne Gentechnik"?
Jetzt gibt es auch schon Bier mit dem "ohne Gentechnik"-Label. Doch wie unterscheidet sich solches Bier von normalem? Gar nicht. Bei nach deutschem Reinheitsgebot gebrautem Bier sind die erlaubten Zutaten alle "ohne Gentechnik": Gerste, Hopfen, Hefe. Enzyme dürfen generell nicht verwendet, gleich ob gentechnisch hergestellt oder nicht.
transGEN Datenbank: Bier
11. März 2013
China zögert beim Anbau von gentechnisch verändertem Mais und Reis. Abhängigkeit von Futtermittelimporten steigt
China zögert, weitere gentechnisch veränderte Pflanzen für den Anbau freizugeben. Man benötige noch etwas Zeit, bis Verbraucher und Bauern sie akzeptierten, so ein ranghoher chinesischer Wissenschaftler gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters. Einen insektenresistenten Reis und einen angereicherten Futtermais hat China mit großem Aufwand entwickelt, um die wachsende Nachfrage nach Lebens- und Futtermitteln bewältigen zu können. Beide gv-Pflanzen waren schon 2009 von den Behörden als sicher bewertet worden. Mittlerweile ist China zum weltweit größten Importeur von Sojabohnen geworden.
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08. März 2013AKTUALISIERT
Gentechnik in Zahlen: Anbauflächen und Anbauländer 2012
Die landwirtschaftliche Nutzung der Gentechnik konzentriert sich auf fünf Kulturarten: Sojabohnen, Mais, Bauwolle, Raps und Zuckerrüben.
Sojabohnen
Mais
Raps
Baumwolle
Zuckerrüben
08. März 2013
Mais-Futtermittel: Mehr Schädlinge, mehr Pilzgifte
Bei starkem Schädlingsbefall sind Maispflanzen anfälliger für Pilzinfektionen. Die Folge: Futter- und Lebensmittel sind stärker mit Pilzgiften belastet. Wirksame Maßnahmen zur Schädlingsbekämpfung haben daher oft den positiven Nebeneffekt, den Gehalt an Mykotoxinen zu senken. Das trifft auch für gentechnisch veränderten Bt-Mais zu, dessen Anbau in Deutschland derzeit nicht erlaubt ist. Verschiedene Untersuchungen bestätigen, dass Bt-Mais die Mykotoxingehalte in Futter- und Lebensmitteln reduzieren kann.
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Freßmaschinen: Ein Jahr im Lebens des Maiszünslers
06. März 2013AKTUALISIERT
Datensätze: Pflanzen
Aktualisiert und erweitert:
Möhre
Zitrusfrüchte (Orange, Zitrone, Grapefruit)
06. März 2013AKTUALISIERT
Bt-Mais in der Umwelt: Bienen
Bienen sammeln Blütennektar und Pollen in einem Umkreis von durchschnittlich 1,5 Kilometern um den Bienenstock. Maisblüten liefern zwar keinen Nektar, dafür aber reichlich Pollen, der für die Aufzucht der Bienenlarven und Jungbienen eine wichtige Proteinquelle ist. Wenn gentechnisch veränderter Bt-Mais angebaut wird, sammeln Bienen auch Bt-Maispollen und kommen so mit dem Bt‑Protein in Berührung.
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06. März 2013AKTUALISIERT
Gentechnik, Lebensmittel und Gesundheit: Die Bewertung der Sicherheit
Lebensmittel aus gentechnisch veränderten Pflanzen müssen sicher sein - sonst dürfen sie nicht zugelassen werden. Doch: Was ist "sicher" und wie kann man es beweisen? Die Leitlinien, die in der EU bei der Sicherheitsbewertung herangezogen werden müssen, sind in den letzten Jahren immer strenger geworden. Ein Hersteller, der in der EU die Zulassung eines GVO-Produkt beantragt, muss umfangreiche Untersuchungen durchführen. Das Dossier mit den Ergebnisse umfasst oft mehr als tausend Seiten.
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21. Februar 2013AKTUALISIERT
Weltweite Anbauflächen gentechnisch veränderter Pflanzen
Auch 2012 sind weltweit wieder mehr gentechnisch veränderte Pflanzen angebaut wurden. Die Flächen stiegen gegenüber 2011 um zehn auf nunmehr 170 Millionen Hektar. Aktuelle Zahlen, Statistiken, Diagramme.
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20. Februar 2013
Grüne Gentechnik: Anbauflächen steigen weltweit auf 170 Millionen Hektar - Zuwachs vor allem in Brasilien
Im vergangenen Jahr sind weltweit erneut mehr gentechnisch veränderte Pflanzen ausgebracht worden als 2011. Die Anbauflächen stiegen um zehn auf nunmehr 170 Millionen Hektar. Die größten Zuwächse gab es in Brasilien. Erstmals wurden 2012 in Schwellen- und Entwicklungsländern mehr gentechnisch veränderte Pflanzen angebaut als in den Industrieländern. Nach Angaben der Agrobiotech-Agentur ISAAA nutzten weltweit 17,3 Millionen Landwirte Produkte der Grünen Gentechnik.
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11. Februar 2013
USA: Zähes Ringen um eine Kennzeichnung von Gentechnik-Lebensmitteln
In mehreren US-Bundesstaaten stehen Gesetzesvorschläge für eine Kennzeichnung von gentechnisch veränderten Lebensmitteln auf der politische Tagesordnung. Nach Kalifornien wird nun in Washington, dem nordwestlichsten Bundesstaat, eine weitere Volksabstimmung stattfinden. Inzwischen suchen große Handels- und Lebensmittelkonzerne das Gespräch mit den Führern der Just Label it-Kampagne. Dabei sollen offenbar Möglichkeiten für eine landsweit einheitliche Regelung ausgelotet werden. Doch die Bundesbehörden - vor allem die FDA (Food and Drug Administration) und Landwirtschaftsminister Tom Vilsack - lehnen eine Gentechnik-Kennzeichnung weiterhin ab.
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