| Fr 03.09.2010 | | | 06:58 Uhr |
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Die erste gentechnisch veränderte Nutzpflanze, die auch bei Trockenheit stabile Erträge liefert, soll ab 2012 in den USA auf den Markt kommen. Es ist ein trockentoleranter gv-Mais, der von den Unternehmen Monsanto und BASF entwickelt wurde. Im März 2009 wurden in USA und Kanada Zulassungsanträge eingereicht. Seit einigen Jahren wird der neue trockentolerante Mais in Freilandversuchen getestet. Nach Angaben der Unternehmen lieferte er in Trockenzeiten ohne weitere Bewässerung Erträge, die zwischen sechs und zehn Prozent höher waren als die konventioneller Maissorten am jeweils gleichen Standort. Die Fähigkeit, Dürreperioden mit geringeren Ernteverlusten zu überstehen, verdankt der Mais einem Gen, das in Bakterien (Bacillus subtilis) gefunden wurde, die in extremer Kälte leben können. Nach Angaben der Unternehmen soll der trockentolerante gv-Mais in den USA 2012 auf den Markt kommen. Inzwischen liegen die erforderlichen Zulassungsanträge sowohl der amerikanischen Landwirtschaftsbehörde USDA wie der für die Lebensmittelsicherheit zuständigen Food And Drug Administration (FDA) vor. Alle für eine Sicherheitsbewertung erforderlichen Unterlagen und Daten seien eingereicht worden. An dem Ziel trockentoleranter Nutzpflanzen arbeiten weltweit verschiedene Unternehmen und Forschungsinstitute. Dabei werden sowohl konventionelle als auch molekularbiologische Züchtungsmethoden eingesetzt. Fortgeschritten ist die Entwicklung von gentechnisch veränderten, trockentoleranten Weizen, Raps und Reis. Mehr bei TransGen
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