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Der Bioethanol-MaisMais als Energielieferant - hierzulande kennt man vor allem die Verwertung von Mais in Biogasanlagen. In den USA wird dagegen ein großer Teil der Maisernte genutzt, um Bio-Treibstoffe zu erzeugen. Dieser Prozess soll durch einen neuen gentechnisch veränderten Mais effektiver und kostengünstiger werden.
Enogen-Mais: Trennung vom Futter- und Lebensmittelbereich möglich?Fünf Jahre nachdem der Antrag eingereicht wurde, hat die US-amerikanische Landwirtschaftsbehörde USDA Enogen-Mais im Februar 2011 uneingeschränkt zugelassen. Auf knapp 20.000 Hektar, so die Behörde, sei der Mais in den vergangenen Jahren unter kontrollierten Bedingungen versuchsweise angebaut worden, ohne dass Probleme aufgetreten seien. Alle gesetzlich vorgeschriebenen Prüfungen möglicher Risiken und Umweltauswirkungen seien durchgeführt worden. Dagegen hatten
Verbraucherorganisationen, aber auch Vertreter von
Getreidemühlen und Lebensmittelherstellern vor einer
Freigabe des Enogen-Maises gewarnt. Würde er
großflächig angebaut, sei es kaum auszuschließen,
dass er auch in die für Lebens- und Futtermittel
bestimmte Maiserzeugung gelangen könnte. Die infolge
des eingeführten Gens gebildete Amylase-Variante des
Enogen-Maises sei neu in der Nahrung. Man
wisse zu wenig über mögliche gesundheitliche
Beeinträchtigungen, zumal einige Amylasen bekannte
Die USDA wies diese Bedenken als unbegründet zurück. Zudem habe auch die Lebensmittelbehörde FDA Enogen-Mais geprüft, ohne Anhaltspunkte für ein gesundheitliches Risiko zu finden. Eine Arbeitsgruppe, in der Syngenta und verschiedene Behörden vertreten sind, soll einen "in sich geschlossenen Produktionskreislauf" für Enogen-Mais entwickeln und etablieren, um Einträge in die Lebens- und Futtermittelkette zu minimieren. Neben den USA ist der Anbau von Enogen-Mais auch in Kanada erlaubt. Zulassungen als Lebens- und Futtermittel haben zudem Australien, Japan, Mexiko, Neuseeland, die Philippinen, Russland und Taiwan erteilt, ein Antrag in der EU ist gestellt. Mehr bei transGEN:
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