Lebensmittel
aus gentechnisch veränderten Pflanzen: Sicherheit
zuerst
Gentechnisch veränderte Lebensmitteln – die meisten Konsumenten
sind skeptisch und lassen solche Produkte lieber im Regal liegen. Das Misstrauen ist groß: Niemand
könne wirklich wissen, so ist oft zu hören, ob ihr
Verzehr auf lange Sicht nicht doch die Gesundheit
schädigen kann. Gerade die langfristigen Folgen seien kaum
erforscht.
Doch: Sind das eher
"gefühlte" Risiken, die ein diffuses Unbehagen
ausdrücken? Oder sind Lebensmittel - etwa aus
gentechnisch verändertem Mais oder Sojabohnen -
tatsächlich ein Gesundheitsrisiko?
Lebensmittel aus gentechnisch
veränderten Pflanzen müssen genau so sicher sein wie
ein vergleichbares konventionelles Produkt - sonst
dürfen sie nicht zugelassen werden. So steht es in
den gesetzlichen Vorschriften.
Die Befürchtung ist weit verbreitet:
Kommen mehr gentechnisch veränderte Lebensmittel auf den
Markt kommen, dann wird die Zahl der Allergiker steigen.
Doch inzwischen kann man ziemlich gut abschätzen, ob ein
bestimmtes Eiweiß (Protein) das Zeug hat, Allergien
auszulösen. Bei der Zulassung von gv-Lebensmitteln wird genau
das geprüft.
Markergene
in gv-Pflanzen: Werden Antibiotika unwirksam?
Sie stecken in vielen
gentechnisch veränderten Pflanzen:
Antibiotikaresistenz-Gene. Im Labor sind diese
"Marker" ein notwendiges technisches Hilfsmittel, in
der öffentlichen Diskussion dagegen ein Anlass zur
Besorgnis. Können durch Markergene
Krankheitserreger resistent werden?