Mais
MON810

ID-Nummer: MON-ØØ81Ø-6
International: ISAAA: MON 810
Unternehmen: Monsanto
Merkmale: Insektenresistenz
Screening: cryIAb, P-35S, T-35S
Kurzbeschreibung: MON810 
Zulassung Anbau: Ägypten, Argentinien, Brasilien, Chile, Honduras, Japan, Kanada, Kolumbien, Paraguay, Philippinen, Südafrika, Uruguay, USA
Verwendung EU:
Stand EU: Fortbestand einer früheren Zulassung

Antrag

Der Antrag wurde 1995 in Frankreich eingereicht.

Frühere Zulassungen nach der damals gültigen Freisetzungs-Richtlinie 90/220 sowie nach Novel Food-Verordnung (258/97); später in gültige Zulassung nach neuem Recht überführt (notifiziert als „existierendes Produkt“)


Sicherheitsbewertung

Überprüfung der Zulassungsvoraussetzungen im Rahmen der Notifizierung.

Stellungnahme des damaligen Wissenschaftlichen Ausschusses für Pflanzen (SCP) am 10. Februar 1998 im Rahmen des Zulassungsverfahrens nach der Freisetzungsrichtlinie (90/220): Mais MON810 ist genau so sicher wie konventioneller Mais.


Entscheidung

EU-Kommission:
Zugelassen durch Beschluss der EU-Kommission am 22. April 1998.

Notifiziert am 18. April 2005

Genehmigung bis 18. April 2007

Es wurde ein Antrag auf Neuzulassung gestellt. Bis zum Abschluss dieses Verfahrens ist die Zulassung von 1998 weiter gültig.


Zulassung für Pollen

Die Zulassung für MON810 aus dem Jahr 1998 beschränkte sich auf die Verwendung in bestimmten Lebensmitteln. Daher wurde Pollen von MON810 in Honig in einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs (Sept. 2011) als nicht verkehrsfähig eingestuft.

Monsanto beantragte deshalb 2012 die Zulassung von Pollen aus MON810 in Honig.

Die EFSA führte dazu eine Sicherheitsbewertung durch. Am 19. Dezember 2012 gab sie eine befürwortende Stellungnahme ab.

Ergebnis: Pollen aus MON810 stellt gegenüber konventionellen Maispollen kein zusätzliches gesundheitliches Risiko dar.

Die EU-Kommission beschloss am 06. November 2013 die Zulassung von Pollen aus MON810 als Lebensmittel.

Genehmigung bis 5. November 2023