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Noch ein Paradoxon
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Autor:  Hoffmeister [ Fr 14.09.2012 16:17 ]
Betreff des Beitrags:  Noch ein Paradoxon

Die Regulierung der Gentechnik ist was für geteilte Persönlichkeiten. Wie schon beim Vergleich von nicht regulierter Mutagenese und überregulierter Gentechnik mit möglicherweise gleichem Endprodukt scheitert das rationale Verständnis auch beim Vergleich der Regulierungen zu Freisetzungen von Veterinärimpfstoffen mit der Regulierung zur Erzeugung und Anwendung von gentechnisch veränderten humanen Lebendimpfstoffen. Vor kurzem gab es noch einen riesigen Rabatz, insbesondere vom BUND zur Freisetzung eines attenuierten Bakteriums als Pferdeimpfstoff in Mecklenburg
(http://www.grabow.de/index.php?area=2&p ... ail&id=495)
, die Freisetzung des Dengue-Impfstoffes interessiert diese Gruppierungen offenbar nicht, obwohl die gleichen Gegenargumente und noch weitere hier erst recht möglich wären. (http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/51607).
Und das einzig und allein, weil Lebendimpfstoffe zur Anwendung am Menschen nach dem Arzneimittelrecht zugelassen werden und es beispielsweise kein Freisetzungsregister und kein Zulassungsverfahren mit breiter Öffentlichkeitsbeteiligung gibt. Schizophrener geht’s nicht.
Erst kürzlich gab es einen Aufschrei von greenpeace, weil 25 chinesischen Kindern golden rice verabreicht wurde, wo bleibt der Aufschrei zu den 4002 geimpften thailändischen Kindern ? Jetzt sollen 31.000 weitere geimpft werden. Nicht dass ich etwas gegen Impfung und auch die Versuche dazu habe, ganz im Gegenteil, aber diese Tatsache zeigt die ganze Verlogenheit der Antigentech-Kampagnen.

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