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Lebenswichtige Symbiose
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Autor:  Franz Behringer [ Mo 15.07.2013 15:56 ]
Betreff des Beitrags:  Lebenswichtige Symbiose

Viren und Pilze sind nicht immer schädlich für Pflanzen, sondern können Pflanzen auf natürlichem Weg ohne Chemikalien und ohne Gentechnik widerstandsfähiger machen.

"Das Virus ist absolut notwendig für die Fähigkeit, der Hitze zu widerstehen" (US-Forscherin Marilyn Roossinck).

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natu ... 84060.html
http://news.psu.edu/story/264459/2013/0 ... -tolerance

Autor:  Hoffmeister [ Di 16.07.2013 10:04 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Lebenswichtige Symbiose

Ach Herr Behringer, was wollen sie uns mit diesem Beispiel aus einer extremen ökologischen Nische sagen ? Unsere Kulturpflanzen können mit diesem Virus nichts anfangen, weil ihnen die Fähigkeiten der Symbiose fehlen. Aber mittels Gentechnik ist es möglich, Stresstoleranz-vermittelte Eigenschaften aus Mikroorganismen auf Pflanzen zu übertragen oder mittels molekularbiologischer Methoden solche Pflanzen zu züchten. Wird übrigens schon in der Praxis gemacht: http://www.transgen.de/pflanzenforschun ... .doku.html
Außerdem ist ihre Aussage ungefähr so sinnvoll wie folgende: Bakterien sind nicht immer schädlich für Menschen, sondern können Menschen auf natürlichem Weg ohne Antibiotika widerstandsfähiger machen.
Es ist sogar so, dass der Mensch ohne Darmflora nicht lebensfähig wäre, weil sie ihn u.a. vor Attacken durch Pathogene schützt. Trotzdem rettet der Einsatz von Antibiotika oder – wie Sie es nennen Chemikalien - gegen Bakterien Mio. von Menschen das Leben. Die Realität ist halt komplexer als Ihr Weltbild a la Natur = gut, Chemie, Gentechnik = schlecht.

Autor:  Jochen B. [ Di 16.07.2013 18:39 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Lebenswichtige Symbiose

Zitat:
Pilze sind nicht immer schädlich für Pflanzen, sondern können Pflanzen auf natürlichem Weg ohne Chemikalien und ohne Gentechnik widerstandsfähiger machen

Nichts anderes sind beispielsweise die Fungizide aus der Gruppe der Strobilurine.
Man hat beobachtet, dass der Zapfenrübling (Strobilurus) kein Wachstum anderer Pilze neben sich zulässt. Die Stoffe, die er ausscheidet und die diesen Effekt bedingen sind genauso "CHEMIE" wie die synthetisierten Strobis.
Leute wie Herr Behringer oder selbsternannte Experten im Dienste diverser Spendenbettelfirmen haben scheinbar nicht genug naturwissenschaftliche Kenntnisse, um zu begreifen, dass das ganze Leben auf chemischen Vorgängen basiert.

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