Okra

Forschungsschwerpunkt Insektenresistenz
Freilandversuche Indien: 1 (2006-2007)

Die Okra (Gemüse-Eibisch, in Indien auch: Bhindi) ist eine in den Tropen und Subtropen kultivierte Malvenart. Sie wird hauptsächlich in Asien und Afrika angebaut. Indien liefert als Hauptanbauland zwei Drittel der Weltproduktion. Weitere wichtige Anbauländer sind Nigeria, Sudan, Elfenbeinküste, Iran und Pakistan. 2016 wurden weltweit 8,9 Millionen Tonnen Okra auf 2,1 Millionen Hektar produziert.

Die Okra wird hauptsächlich als Gemüsepflanze verwendet. Die unreifen, noch grünen Früchte, die so genannten Okraschoten, werden als Gemüse verzehrt. Die Blätter können als Gemüse oder Salat zubereitet werden.

Aus den Samen werden Öle gepresst. Geröstete reife Samen finden als Kaffee-Ersatz Anwendung.

Als nachwachsender Rohstoff werden aus den Stängeln Fasern gewonnen.

Gentechnik: Ziele bei Forschung und Entwicklung

Anbaueigenschaften

  • Insektenresistenz: Durch gentechnische Veränderung erzeugt die Pflanze ein Bt-Toxin gegen Fraßinsekten.
    Das indische Unternehmen Mahyco hat eine schädlingsresistente Bt-Okra entwickelt. Erste Freilandversuchen wurden 2006 und 2007 durchgeführt. Aufgrund der anhaltend schwierigen Bedingungen für Freisetzungen in Indien, gab es bislang keine weiteren Freilandtests.
  • Virusresistenz. In Indien wird versucht, virusresistente gv-Okra zu entwickeln.

Produkteigenschaften

  • In Indien wird daran gearbeitet, Okras durch Übertragung von Genen aus Flachs so zu verändern, dass sie Omega-3-Fettsäuren bilden.