Straucherbse

Forschungsschwerpunkte Insektenresistenz, Produkteigenschaften
Freilandversuche USA: 1 (2006)
Indien

Die Straucherbse (engl. Pigeon pea) wird vor allem in Indien, aber auch in den tropischen und subtropischen Regionen Süd- und Ostafrikas sowie in Mittelamerika und Australien angebaut. 2016 wurden weltweit etwa 4,5 Millionen Tonnen Straucherbsen geerntet, über die Hälfte davon, etwa 2,8 Millionen Tonnen, allein in Indien.

Von der Straucherbse werden vor allem die Samen, aber auch Hülsen und Blätter als Lebens- und Futtermittel verwendet. Die Samen werden ganz oder geschält, gekocht oder eingelegt verzehrt.

In Indien und Pakistan werden Straucherbsen gebrochen und zu „Dhal“ ‒ einer Art Püree ‒ verarbeitet, das Grundlage vieler Gerichte ist.

Hülsen und Blätter der Straucherbse werden als Gemüse verzehrt. Grünzeug und auch Samen werden an Tiere verfüttert.

Gentechnik: Ziele bei Forschung und Entwicklung

Anbaueigenschaften

Resistenzen gegen Schädlinge

Produkteigenschaften

  • Vitamin A
  • schwefelhaltige Aminosäuren: Der Gehalt an der Aminosäure Methionin ist in der Straucherbse von Natur aus gering. Methionin gehört zu den essentiellen Aminosäuren, d.h. der Mensch muss sie mit der Nahrung aufnehmen, um lebenswichtige Funktionen zu erhalten.