Sonnenblume

Forschungsschwerpunkte Pilz- und Insektenresistenz, veränderte Produkteigenschaften
Freilandversuche EU: 15 (Frankreich 10, Spanien 3, Niederlande 2) (1994-2001)
USA: 32 (1991-2002)
Kanada, Argentinien, Pakistan

Der Anbau von Sonnenblumen als Ölpflanzen kam erst im 19. Jahrhundert auf. Heute werden sie weltweit in warmgemäßigten Klimaregionen angebaut. 2016 lag die Weltproduktion an Sonnenblumenkernen bei 47 Millionen Tonnen. Führend im Anbau sind die Ukraine und Russland. Weitere wichtige Anbauländer sind China, Argentinien, Türkei, Frankreich und die Balkanländer.

Die Samen (Kerne) der Sonnenblume bestehen zu 50 Prozent aus Fett und zu 20 Prozent aus Protein (Eiweiß).

Sonnenblumen finden verschiedene Verwendungen als Lebensmittel, die Kerne in Nussmischungen, Knabberartikel, Backwaren, als Sonnenblumenkernöl, für Margarine und als entfettetes, eiweißreiches Mehl für spezielle Backwaren.

Nebenprodukte bei der Ölgewinnung sind Lecithin und Tocopherol (Vitamin E).

Aus den Sprossachsen und Fruchtkörben kann Pektin, ein Verdickungs- und Bindemittel, gewonnen werden.

Als nachwachsender Rohstoff ist Sonnenblumenöl Grundstoff für Biodiesel und Biomethan, Farben und Lacke, Weichmacher sowie Schmieröl, Kerzen, Seifen und Kosmetika.

Aus den Sprossachsen kann Zellulose zur Papierherstellung gewonnen werden.

Pressrückstände als Nebenprodukte der Sonnenblumenölgewinnung können an Nutztiere verfüttert werden.

Gentechnik: Ziele bei Forschung und Entwicklung

Anbaueigenschaften

Produkteigenschaften

Pflanzenentwicklung

Bodensanierung

  • Sanierung schwermetallbelasteter Böden: Die Pflanzen werden dahingehend verändert, dass sie auf diesen Böden wachsen können und die Schwermetalle in der Pflanzenmasse anreichern.