Aspartam | E951

Funktion Süßstoff
mögliche Anwendung der Gentechnik herstellbar mit Hilfe von gv-Mikroorganismen
Kennzeichnung nein

Aspartam ist ein kalorienarmer Süßstoff. Er setzt sich aus den beiden Aminosäuren Asparaginsäure und Phenylalanin zusammen, die auf bestimmte Weise chemisch miteinander verknüpft werden. Dadurch entsteht eine Verbindung mit der 200-fachen Süßkraft des Zuckers.

Aspartam, unter den Markennamen Nutrasweet, Assugrin und Canderel bekannt, ist das weltweit gebräuchlichste künstliche Süßungsmittel.

Alle Produkte, die mit Aspartam gesüßt sind, müssen auf dem Etikett den Hinweis tragen „enthält Phenylalanin“. Dieses ist ein Warnhinweis an Personen, die unter der Stoffwechselkrankheit Phenylketonurie leiden.

Gentechnik

Herstellung: Ein Baustein von Aspartam, die Aminosäure Phenylalanin, kann mit Hilfe gentechnisch veränderter Mikroorganismen (Escherichia coli) hergestellt werden.

Dieses Verfahren wird in den USA seit mehreren Jahren kommerziell genutzt. Es liegen keine Informationen vor, in wie weit es auch bei der Herstellung des in Europa verwendeten Aspartam genutzt wird.

Kennzeichnung: Zusatzstoffe, die in geschlossenen Systemen mit Hilfe von gentechnisch veränderten Mikroorganismen hergestellt werden, sind nicht zu kennzeichnen.Voraussetzung ist, dass der jeweilige Zusatzstoff aufgereinigt wird und keine Mikroorganismen enthält.