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Aktuelle Meldungen

Gentechnik-Pflanzen in der Umwelt

Gentechnisch veränderte Pflanzen zeigen im Vergleich zu konventionell gezüchteten kein höheres Risiko für Umweltbeeinträchtigungen. Seit 1987 hat die Bundesregierung mehr als 300 Projekte zur biologischen Sicherheitsforschung finanziert. Zwei Jahre nach dem Ende des vorerst letzten Programms fasst eine Broschüre die Ergebnisse aus zahlreichen Versuchsreihen zusammen.

Citrus Greening: Ein Bakterium gefährdet die Orange

Vor etwa zehn Jahren schaffte ein Bakterium den Sprung über den Ozean von Südostasien nach Amerika. Citrus Greening, Huanglongbing, Gelber Drache - so wird die Pflanzenkrankheit genannt, die seitdem vor allem in den Orangen-Anbaugebieten Floridas und Brasiliens für erhebliche Schäden sorgt. Wissenschaftler aus Texas haben in Spinat Gene entdeckt, die die Aktivität von Bakterien und Pilzen eindämmen können.

Beim Einkauf: Ist da "Gentechnik" drin?

Gekennzeichnete Produkte gibt es in Deutschland nicht. Dennoch: Unsere Lebensmittel sind nicht absolut "gentechnik-frei". Viele Anwendungen der Gentechnik bleiben allerdings unterhalb der Kennzeichnungsschwelle.

"Ohne Gentechnik": Was ist erlaubt?

In Deutschland ist es gesetzlich regelt, welche Lebensmittel das "ohne Gentechnik"-Siegel tragen dürfen. Bei tierischen Produkten sind die Bedingungen in Bezug auf die Futtermittel weniger streng. Darum sind es vor allem wenig verarbeitete Milchprodukte, Eier und Hähnchenfleisch, die "ohne Gentechnik" deklariert sind.

Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen: Gespaltene Welt

Weltweit nimmt der Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen immer noch zu. 2014 sind die Flächen auf nun 181 Millionen Hektar gestiegen. Europa dagegen bleibt skeptisch - mit einer Ausnahme: In Spanien stehen auf mehr als 30 Prozent der Maisflächen gv-Sorten.

Mit und ohne Gentechnik:
Ein wassereffizienter Mais für Afrika

Afrika ist besonders betroffen von zunehmender Trockenheit. In den Zentren der internationalen Agrarforschung wird Mais mit deutlich verbesserten Trockentoleranz-Eigenschaften entwickelt. Bereits 150 solcher konventionell gezüchteter Maissorten werden von Landwirten in 13 afrikanischen Ländern angebaut. Auch gentechnischen Verfahren kommen zum Einsatz. Doch ob sie zum Erfolg führen, muss sich noch zeigen.

Eier, Geflügel, Hamburger: Nur noch mit Futter ohne Gentechnik?

Der Druck nimmt zu: Die großen Handelsketten möchten nur noch Eier von Hühnern verkaufen, die "ohne Gentechnik" gefüttert wurden. Und Greenpeace will McDonalds zu Hamburgern ohne Gentechnik-Fütterung zwingen. Doch: Gibt es genug von solchen Futtermittel? Immerhin werden jährlich etwa 35 Millionen Tonnen Sojabohnen in die EU eingeführt, überwiegend gentechnisch verändert. Und Brasilien, das wichtigste Erzeugerland, setzt weiter auf Gentechnik.

Gute Gene, schlechte Gene
Blog zu Wissenschaft, Gesellschaft, Politik
Die Kraut- und Knollenfäule ist ein Riesenproblem im Kartoffelanbau. Auf ihr Konto gegen Milliarden-Verluste. Bisher bleibt den Landwirten kaum anderes übrig, als immer wieder dagegen zu spritzen - auch im Öko-Landbau. Wissenschaftler an der Universität Wageningen (Niederlande) gehen nun neue Wege, um endlich auf Dauer resistente Kartoffeln zu bekommen.
Gentechnisch veränderter Bt-Mais in der Umwelt. Die Ergebnisse der Sicherheitsforschung: International beachtet, in Deutschland missachtet.
Jenny fragt: Was ist eine Genbank? In der Obstgenbank des Julius Kühn-Institutes in Dresden-Pillnitz wachsen mehr als 800 Apfelsorten und auch viele Wildarten. Wie kann man all diese Apfelarten und -sorten erhalten und wozu macht man das?
Viele Wünsche, knappe Flächen – Vier Szenarien. Landwirtschaft und Ernährung sollen nachhaltiger und gerechter werden. Die Vorstellungen und Wünsche, wie dies zu erreichen ist, sind vielfältig: Mehr Öko-Landwirtschaft, weniger Futtermittelimporte, weniger Fleisch essen. Das alles hat Auswirkungen auf die Flächen, die dafür benötigt werden - und die sind begrenzt.
28. Januar 2015 [nach oben springen]

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