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Aktuelle Meldungen

Futter nur noch ohne Gentechnik?

Europa produziert zu wenig eiweißreiche Futterpflanzen für seine Nutztiere. Weit mehr als 60 Prozent des benötigten pflanzlichen Eiweißes muss importiert werden - überwiegend Sojabohnen aus Nord- und Südamerika. Die sind im Regelfall "mit Gentechnik". Doch Alternativen wird es so schnell nicht geben. (Foto: iStockphoto)

Beim Einkauf: Ist da "Gentechnik" drin?

Gekennzeichnete Produkte gibt es in Deutschland kaum. Dennoch: Unsere Lebensmittel sind nicht absolut "gentechnik-frei". Viele Anwendungen der Gentechnik bleiben allerdings unterhalb der Kennzeichnungsschwelle. (Foto: Fotolia.com)

"Ohne Gentechnik": Was ist erlaubt?

In Deutschland ist es gesetzlich regelt, welche Lebensmittel das "ohne Gentechnik"-Siegel tragen dürfen. Bei tierischen Produkten sind die Bedingungen in Bezug auf die Futtermittel weniger streng. Darum sind es vor allem wenig verarbeitete Milchprodukte, Eier und Hähnchenfleisch, die "ohne Gentechnik" deklariert sind.

Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen: Gespaltene Welt

Weltweit nimmt der Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen immer noch zu. 2014 sind die Flächen auf nun 181 Millionen Hektar gestiegen. Europa dagegen bleibt skeptisch - mit einer Ausnahme: In Spanien stehen auf mehr als 30 Prozent der Maisflächen gv-Sorten.

Neue Züchtungsverfahren:
Gentechnik durch die Hintertür?

Ein kalifornisches Unternehmen hat eine Rapslinie entwickelt - mit einem ganz neuen Verfahren. Dabei werden gezielt Mutationen ausgelöst. Ist dieser Raps gentechnisch verändert? Fällt er unter die Gentechnik-Gesetze? Die Behörden in Deutschland und viele Experten sagen: nein. Gentechnik-Gegner sind anderer Meinung.

Der Fluch der Kartoffel

Die Kraut- und Knollenfäule hat früher Hungerkatastrophen ausgelöst. Auch heute gibt es gegen den Erreger keine Patentrezepte. Die Züchtung resistenter Sorten ist schwer und ein Erfolg oft nicht von langer Dauer. Meist helfen nur jede Menge Pflanzenschutzmittel, auch im Öko-Anbau. An der Universität Wageningen (Niederlande) hat man nun neue Wege eingeschlagen. Nun werden diese Kartoffeln auch in der Schweiz getestet.

Versteckte Gentechnik: Zusatzstoffe, Vitamine, Enzyme

Viele sorgen sich um "Gentechnik in unseren Lebensmitteln". Gemeint sind meist gentechnisch veränderte Pflanzen. Dass Gentechnik vor allem bei der Herstellung von Zusatzstoffen, Vitaminen und Enzyme verbreitet ist, weiß kaum jemand. Und es muss ja auch nicht gekennzeichnet werden.

Die Kraut- und Knollenfäule ist ein Riesenproblem im Kartoffelanbau. Auf ihr Konto gegen Milliarden-Verluste. Bisher bleibt den Landwirten kaum anderes übrig, als immer wieder dagegen zu spritzen - auch im Öko-Landbau. Wissenschaftler an der Universität Wageningen (Niederlande) gehen nun neue Wege, um endlich auf Dauer resistente Kartoffeln zu bekommen.
Bt-Mais gefährdet Schmetterlinge.... Wirklich? Ein dreijähriges Forschungsprojekt hat sich ausführlich mit dieser Frage beschäftigt. Hier sind die wichtigsten Ergebnisse.
Streit um Bioenergie: Teller oder Tank? Bei der Nutzung von Pflanzen für Bioenergie empfinden viele ein Unbehagen. Am Technologie-und Förderzentrum in Straubing werden alternative Energiepflanzen erforscht. Dabei geht es auch ethische Fragen.
Viele Wünsche, knappe Flächen – Vier Szenarien. Landwirtschaft und Ernährung sollen nachhaltiger und gerechter werden. Die Vorstellungen und Wünsche, wie dies zu erreichen ist, sind vielfältig: Mehr Öko-Landwirtschaft, weniger Futtermittelimporte, weniger Fleisch essen. Das alles hat Auswirkungen auf die Flächen, die dafür benötigt werden - und die sind begrenzt.
13. Mai 2015 [nach oben springen]

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