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Wenn Bienen Gen-Pollen einsammeln: Keine Extra-Kennzeichnung für Honig

Nun hat auch das EU-Parlament zugestimmt und damit ist es rechtskräftig: Pollen im Honig gilt wieder als "natürlicher Bestandteil" und nicht als Zutat. Das bedeutet: Pollen muss auf dem Honigglas nicht deklariert werden - und das betrifft auch Pollen aus gentechnisch veränderten Pflanzen. In Deutschland regt sich Protest. Viele Imker in Mittel- und Südamerika und in Spanien sind erleichtert.

Was Sie schon immer über
den Gen-Mais 1507 wissen wollten

Die EU-Kommission wird den Anbau von 1507-Mais bald zulassen - gegen die Mehrheit der Mitgliedsstaaten und des Europaparlaments. Auch in Deutschland gibt es politischen Gegenwind. Die Bundesländer bedrängen die Bundesregierung, den Anbau zu verbieten. Aber was ist das für ein Mais? Ist er wirklich eine Gefahr für Bienen, Schmetterlinge und andere nützlichen Insekten? Sind die Folgen für Umwelt und Verbraucher wirklich so "unabsehbar", wie jetzt viele behaupten?

Eier und Geflügel:
Futter wieder mit Gentechnik

Die meisten Eier- und Geflügelproduzenten haben ihr "ohne Gentechnik"-Versprechen zurückgenommen. Sie füttern ihre Tiere jetzt wieder mit handelsüblichem Futter - und das enthält gentechnisch veränderte Sojabohnen. Es gebe einfach nicht genug gentechnik-freies Futter. Und es ist deutlich teurer: In den wichtigsten Erzeugerländern wie Brasilien werden fast nur nur noch gv-Sojabohnen angebaut.

Beim Einkauf: Ist da "Gentechnik" drin?

Gekennzeichnete Produkte gibt es in Deutschland nicht. Dennoch: Unsere Lebensmittel sind nicht absolut "gentechnik-frei". Viele Anwendungen der Gentechnik bleiben unterhalb der Kennzeichnungsschwelle.

"Ohne Gentechnik" darf manchmal auch mit Gentechnik sein

In Deutschland ist es gesetzlich regelt, welche Lebensmittel das "ohne Gentechnik"-Siegel tragen dürfen. Bei tierischen Produkten sind die Bedingungen in Bezug auf die Futtermittel weniger streng. Bei Fleisch, Milch und Eiern ist ein bisschen Gentechnik durchaus erlaubt.

 

Farmer in Sojabohnenfeld

Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen: Gespaltene Welt

Weltweit nimmt der Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen immer noch zu. 2013 sind die Flächen auf nun 175 Millionen Hektar gestiegen. Europa dagegen bleibt skeptisch - mit einer Ausnahme: In Spanien stehen auf mehr als 30 Prozent der Maisflächen gv-Sorten. 2013 sogar mit einer deutlichen Steigerung.

Pflanzenforschung   .....mehr als nur Gentechnik

Bananen: Wehrlos gegen Bakterien und Pilze

Anfang 2014 warnte die FAO vor einer weltweiten Bedrohung des Bananenanbaus durch den Erreger der Panamakrankheit. Er ist einer von mehreren Krankheitserregern, die für große Ernteausfälle bei Bananen sorgen. Betroffen sind nicht nur Obstbananen, die für den Zahlreiche Versuche, resistente Sorten zu züchten, sind gescheitert. Nun wird an neuen Konzepten gearbeitet. Sie nutzen Mechanismen, mit denen bestimmte Pflanzen es schaffen, mit Infektionskrankheiten fertig zu werden.

Bt-Mais und Bienen: die Ergebnisse. Drei Jahre haben Wissenschaftler der Universität Würzburg im Freiland und im Labor untersucht, ob und wie sich gentechnisch veränderter Bt-Mais auf Honigbienen auswirkt. Stephan Härtel stellt die Ergebnisse vor.
Goldener Reis: Gegen den versteckten Hunger. Zu wenig Vitamin A in der täglichen Nahrung verursacht Krankheiten in vielen Regionen der Welt. Können angereicherte Pflanzen eine Lösung sein? Peter Beyer (Universität Freiburg) ist einer der "Erfinder" des Goldenen Reises.
Das Wunder der Maiszüchtung. In der Wissenschaftsscheune des Max-Planck-Institutes für Pflanzenzüchtungsforschung in Köln informieren sich Schüler und Schülerinnen über die Kulturgeschichte des Maises.
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Niederschläge, landwirtschaftliche Flächen und Bevölkerungsentwicklung sind global ungleich verteilt. In China und Nordafrika müssen etwa auf einer vergleichsweise kleinen verfügbaren Fläche und mit wenig Niederschlag eine große Zahl an Menschen ernährt werden.
17. April 2014 [nach oben springen]

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