Transparenz fr Gentechnik bei Lebensmitteln
 
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Beim Einkauf: Ist da "Gentechnik" drin?

Gekennzeichnete Produkte gibt es in Deutschland nicht. Dennoch: Unsere Lebensmittel sind nicht absolut "gentechnik-frei". Viele Anwendungen der Gentechnik bleiben unterhalb der Kennzeichnungsschwelle.

"Ohne Gentechnik": Was ist erlaubt?

In Deutschland ist es gesetzlich regelt, welche Lebensmittel das "ohne Gentechnik"-Siegel tragen dürfen. Bei tierischen Produkten sind die Bedingungen in Bezug auf die Futtermittel weniger streng. Darum sind es vor allem wenig verarbeitete Milchprodukte, die "ohne Gentechnik" deklariert sind.

Versteckte Gentechnik: Zusatzstoffe, Vitamine, Enzyme

Viele sorgen sich um "Gentechnik in unseren Lebensmitteln". Gemeint sind meist gentechnisch veränderte Pflanzen. Dass Gentechnik vor allem bei der Herstellung von Zusatzstoffen, Vitaminen und Enzyme verbreitet ist, weiß kaum jemand. Und es muss ja auch nicht gekennzeichnet werden.

Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen: Gespaltene Welt

Weltweit nimmt der Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen immer noch zu. 2013 sind die Flächen auf nun 175 Millionen Hektar gestiegen. Europa dagegen bleibt skeptisch - mit einer Ausnahme: In Spanien stehen auf mehr als 30 Prozent der Maisflächen gv-Sorten. 2013 sogar mit einer deutlichen Steigerung.

Eier, Geflügel, Hamburger:
Futter meist wieder mit Gentechnik

Die meisten Eier- und Geflügelproduzenten haben ihr "ohne Gentechnik"-Versprechen zurückgenommen. Sie füttern ihre Tiere wieder mit handelsüblichem Futter - und das enthält in der Regel gentechnisch veränderte Sojabohnen. Es gebe einfach nicht genug Futter, das wirklich frei von Gentechnik-Spuren sei. In den wichtigsten Erzeugerländern - auch in Brasilien - werden fast nur nur noch gv-Sojabohnen - angebaut.

Patente auf Tiere und Pflanzen: Die Tücken des Einzelfalls

Alle Schweine patentiert, Brokkoli im Besitz von Konzernen, konventionell arbeitende Landwirte, die zu Zahlung von Lizenzgebühren gezwungen werden - solche Geschichten hört man immer wieder. Unabhängig davon, ob sie stimmen oder nicht - sie zeigen, dass viele Menschen beunruhigt sind, wenn sich Konzerne Pflanzen oder Teile davon patentieren lassen können. Doch das Patentrecht ist kompliziert und - vor allem Biopatente - selbst unter Experten strittig. - Deshalb erst einmal einige Informationen über das, was ist.

Pflanzenforschung   .....mehr als nur Gentechnik

Bananen: Wehrlos gegen Bakterien und Pilze

Die Banane ist bedroht, zumindest wie wir kennen. In fast allen Anbauregionen breiten sich Pflanzenkrankheiten aus, die zu Ernteausfällen und einem zunehmenden Einsatz von Chemikalien führen. Eine neue Variante der berüchtigten Panamakrankheit wütet in Südostasien. Als genetisch uniforme Klone haben Bananen den Erregern wenig entgegen zu setzen. Auch die Züchtung widerstandsfähigerer Sorten ist sehr aufwändig und scheint wenig erfolgreich.

Nährstoffanreicherung: Nicht nur Golden Rice

Millionen von Krankheits- und Todesfällen, vor allem in Entwicklungsländern, sind auf einen Mangel an Mikronährstoffen zurückzuführen. Pflanzenzüchter arbeiten daran, die wichtigsten Grundnahrungspflanzen mit Provitamin A, Zink und Eisen anzureichern. Dabei kommen auch - aber nicht allein - gentechnische Methoden zum Einsatz

Goldener Reis: Gegen den versteckten Hunger. Zu wenig Vitamin A in der täglichen Nahrung verursacht Krankheiten in vielen Regionen der Welt. Können angereicherte Pflanzen eine Lösung sein? Peter Beyer (Universität Freiburg) ist einer der "Erfinder" des Goldenen Reises.
Gentechnisch veränderter Bt-Mais in der Umwelt. Die Ergebnisse der Sicherheitsforschung: International beachtet, in Deutschland missachtet.
Wie der Weizen zu dem wurde, was er heute ist. Ein Video über Einkorn und Emmer, Dinkel und Durumweizen und über zwei Revolutionen auf dem Weg vom Wildgras zum Weizen. Besuch im Schaugarten des Max-Planck-Institutes für Pflanzenzüchtungsforschung in Köln.
28. August 2014 [nach oben springen]

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