Transparenz fr Gentechnik bei Lebensmitteln
 
TransGen Lebensmitteldatenbank

Geben Sie ein, wozu Sie etwas wissen wollen: eine Pflanze, ein Lebensmittel, eine Zutat, einen Zusatzstoff oder eine E-Nummer.

Newsletter? Anmelden
transGEN Forum
Gute Gene - Schlechte Gene
bioSicherheit
Pflanzen. Forschung. Ethik.
Forum Bio- und Gentechnologie

Eier, Geflügel, Hamburger: Nur noch mit Futter ohne Gentechnik?

Der Druck nimmt zu: Die großen Handelsketten möchten nur noch Eier von Hühnern verkaufen, die "ohne Gentechnik" gefüttert wurden. Und Greenpeace will McDonalds zu Hamburgern ohne Gentechnik-Fütterung zwingen. Doch: Gibt es genug von solchen Futtermittel? Immerhin werden jährlich etwa 35 Millionen Tonnen Sojabohnen in die EU eingeführt, überwiegend gentechnisch verändert. Und Brasilien, das wichtigste Erzeugerland, setzt weiter auf Gentechnik.

Beim Einkauf: Ist da "Gentechnik" drin?

Gekennzeichnete Produkte gibt es in Deutschland nicht. Dennoch: Unsere Lebensmittel sind nicht absolut "gentechnik-frei". Viele Anwendungen der Gentechnik bleiben unterhalb der Kennzeichnungsschwelle.

"Ohne Gentechnik": Was ist erlaubt?

In Deutschland ist es gesetzlich regelt, welche Lebensmittel das "ohne Gentechnik"-Siegel tragen dürfen. Bei tierischen Produkten sind die Bedingungen in Bezug auf die Futtermittel weniger streng. Darum sind es vor allem wenig verarbeitete Milchprodukte, die "ohne Gentechnik" deklariert sind.

Versteckte Gentechnik: Zusatzstoffe, Vitamine, Enzyme

Viele sorgen sich um "Gentechnik in unseren Lebensmitteln". Gemeint sind meist gentechnisch veränderte Pflanzen. Dass Gentechnik vor allem bei der Herstellung von Zusatzstoffen, Vitaminen und Enzyme verbreitet ist, weiß kaum jemand. Und es muss ja auch nicht gekennzeichnet werden.

Der Fluch der Kartoffel

Phytophthora, der Erreger der Kraut- und Knollenfäule, hat schon Geschichte gemacht. Auf sein Konto ging eine der verheerendsten Hungerkatastrophen. Gegen den pilzähnlichen Erreger gibt es auch heute noch keine Patentrezepte. Die Züchtung resistenter Sorten ist schwer und ein Erfolg oft nicht von langer Dauer. Meist helfen nur jede Menge Pflanzenschutzmittel, auch im Öko-Anbau. An der Universität Wageningen (Niederlande) hat man nun neue Wege eingeschlagen.

War on Weeds: Neue und alte Rezepte gegen resistente "Superunkräuter"

Unkräuter, die gegen ein oder mehrere Herbizide resistent geworden sind und damit nicht mehr bekämpft werden können: Neu und unerwartet ist das nicht - aber der schnelle Erfolg gentechnisch veränderter Pflanzen hat dazu beigetragen, dass vor allem in den USA daraus ein richtiges Problem geworden ist.

Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen: Gespaltene Welt

Weltweit nimmt der Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen immer noch zu. 2013 sind die Flächen auf nun 175 Millionen Hektar gestiegen. Europa dagegen bleibt skeptisch - mit einer Ausnahme: In Spanien stehen auf mehr als 30 Prozent der Maisflächen gv-Sorten. 2013 sogar mit einer deutlichen Steigerung.

Die Kraut- und Knollenfäule ist ein Riesenproblem im Kartoffelanbau. Auf ihr Konto gegen Milliarden-Verluste. Bisher bleibt den Landwirten kaum anderes übrig, als immer wieder dagegen zu spritzen - auch im Öko-Landbau. Wissenschaftler an der Universität Wageningen (Niederlande) gehen nun neue Wege, um endlich auf Dauer resistente Kartoffeln zu bekommen.
Gentechnisch veränderter Bt-Mais in der Umwelt. Die Ergebnisse der Sicherheitsforschung: International beachtet, in Deutschland missachtet.
Workshop "We seed the world" an der evangelischen Akademie Tutzing. So interessant, lebhaft und offen können Diskussionen über Projekte der Pflanzenforschung (mit und ohne Gentechnik) sein. Und eine ethische Beurteilung auch. (Februar 2013)
22. Oktober 2014 [nach oben springen]

© 1997 - 2014 i-bio Information Biowissenschaften | Impressum | Leitlinien und Finanzierung | website created by webmotive